Gemeinsam wurden Ausstellungen, Lesungen, Filme und Führungen in Hof und Bayreuth konzipiert und vorbereitet. Die Auftaktveranstaltung ist am Mittwoch (15. April) in Hof mit der Eröffnung einer Sonderausstellung im Museum Bayerisches Vogtland geplant.

Die Schau thematisiert die Entwicklung der Region Hof-Bayreuth in den vergangenen 70 Jahren, ausgehend vom Kriegsende 1945 mit dem Einmarsch der US-Truppen. Während sich später durch Wiederaufbau und Wirtschaftswunder die Situation in der Bundesrepublik wieder deutlich verbesserte, war die Region geprägt vom Eisernen Vorhang: Der Ostblock war nahe, die Menschen in Hof und Umgebung erlebten die Teilung Europas hautnah mit - mit Fluchtversuchen von DDR-Bürgern, eingeschränktem Reiseverkehr und Radarstationen. Vor dem Fall der Mauer wurde Hof zur ersten Station in der Freiheit für die Prager Botschaftsflüchtlinge, und mit der Wiedervereinigung und dem EU-Beitritt der osteuropäischen Nachbarn rückte Oberfranken ins Zentrum Europas.