Seine Geschwindigkeit etwas falsch eingeschätzt hatte am Samstag gegen 14 Uhr ein 83-jähriger Rentner aus den Niederlanden. Der Senior war mit seinem VW Golf und Wohnanhänger auf der A 72 in östlicher Richtung unterwegs. Gut drei Kilometer nach der Anschlußstelle Töpen, auf Höhe Feilitzsch, unterschätzte er die Geschwindigkeit eines langsam vorausfahrenden Sattelzuges.

Um auf diesen nicht aufzufahren lenkte er sein Gespann nach rechts, geriet dabei ins Bankett und benutzte anschließend die dort beginnende Schutzplanke wie eine Rampe, die er hochfuhr. Nach fünf Metern setzte er dann auf dem Standstreifen wieder auf und fuhr im weiteren Verlauf noch fast 200 Meter an der rechten Schutzplanke entlang, ehe er mit seinem beschädigten Wohnanhänger zum Stehen kam.

An seinem Fahrzeug,sowie am Wohnanhänger, entstand durch diesen Unfall ein Sachschaden von 28.000 Euro. Die Schäden an den Einrichtungen der Autobahnmeisterei Rehau belaufen sich nochmals auf 2.000 Euro.

Da durch diesen Unfall der Standstreifen auf über 200 Metern Länge mit Dreck verunreinigt war, musste die Autobahnmeisterei Rehau mit einer Kehrmaschine den gesamten Bereich wieder säubern.

Glücklicherweise überstand der Rentner diesen Unfall unverletzt.