Der Unfall ereignete sich gegen 17.25 Uhr, wie die Verkehrspolizei Hof berichtet. Ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Straubing hatte sich auf dem rechten Fahrstreifen befunden, als es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem heftigen Auffahrunfall mit einem voraus fahrenden Sattelzug kam.

Die Kollision war dabei so heftig, dass der Pkw des 18-Jährigen bis zum Führerhaus unter den Anhänger des Sattelzugs geschoben und über 200 Meter mitgeschleift wurde. Nachdem der 60-jährige Brummifahrer den Unfall realisiert hatte, fuhr er auf den Standstreifen und hielt an.

Die Polizei wurde von einer Verkehrsteilnehmerin alarmiert, die an der Unfallstelle anhielt. Mehrere Polizeistreifen, die Feuerwehren aus Rehau und Regnitzlosau, das THW sowie mehrere Rettungsfahrzeuge waren an die Unfallstelle beordert worden, denn es war mit dem Schlimmsten zu rechnen. Nachdem der junge Mann von der Feuerwehr aus dem völlig demolierten Auto befreit worden war, brachte man ihn in das Hofer Klinikum, von wo aus die Verlegung in eine Spezialklinik organisiert wurde.

Ein Staatsanwalt aus Hof befand sich an der Unfallstelle und ordnete die Zuziehung eines Sachverständigen sowie die Sicherstellung des Fahrzeugs an. Während der Arbeiten war die A93 im betroffenen Bereich mehrere Stunden in Richtung Süden komplett gesperrt. Die Fahrzeuge wurden über eine Umleitungsstrecke geleitet. Der Sachschaden beläuft sich nach polizeilichen Schätzungen auf rund 50.000 Euro.

Die Verkehrspolizei in Hof sucht nun nach Zeugen des Unfalls, die durch ihre Aussage zur Aufklärung beitragen können, Telefonnummer: 09281/ 704-803.