"Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern." Mit einem Zitat des naturheilkundigen katholischen Priesters Sebastian Kneipp betonte Landrat Wilhelm Schneider (CSU) die Bedeutung der Gesundheit. Die hat laut Landrat jeder selbst in der Hand. Welche Voraussetzungen man braucht, um gesund und fit durchs Leben zu gehen, das erfuhren zahlreiche Besucher am Wochenende bei den Gesundheitstagen in der Dreiberg-Schule in Knetzgau.

Gesanglich präsentierten sich bei der Eröffnungsfeier unter Beisein von zahlreichen Gästen die Schüler der Klasse 2c mit ihrer Lehrerin Lore Weinzierl und die Klasse 1d mit Klassenleiterin Silke Greubel-Stevanovic. Mit einem farbenfrohen Auftritt erfreute zudem die Jazzdance-Gruppe "Colourchangers" der Volkshochschule Landkreis Haßberge.

Das Angebot der Gesundheitstage war vielfältig und erstreckte sich über zwei Tage in den beiden Turnhallen, im Hallenbad, den Schulräumen und im Umfeld der Schule. Über 80 verschiedene Aktionen, darunter Fachvorträge, praxisorientierte Workshops und ein Gesundheitsmarkt mit knapp 40 Messeständen informierten ausführlich über das Thema Gesundheit - angefangen von der Schnupperstunde beim Basketball über Entspannung bis hin zu Meditation. Informationen über Hilfsmittel, die gesundheitsfördernde Erleichterung verschaffen, rundeten das Angebot ab.

Unter dem Motto "Gesund und fit durchs Leben" fanden die Gesundheitstage bereits zum sechsten Mal unter der Regie der Fachabteilung Gesundheitsamt des Landratsamtes Haßberge im Landkreis statt. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Knetzgau, der Dreiberg-Schule, der Volkshochschule Haßberge und den Haßberg-Kliniken erwartete die Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen ein umfangreiches Programm. Die Gesundheitstage sind Teil der Initiative "Gesund.Leben.Bayern" und finden alle zwei Jahre an einem anderen Ort im Landkreis statt. Ziel ist es, zu einem dauerhaften gesundheitsbewussten Lebensstil zu motivieren und aufzuzeigen, dass Gesundheit jeden angeht.

Der Landrat dankte den Veranstaltern, die mit ihren Informationsständen ein großes Leistungsspektrum präsentieren. Um hilfreiche Tipps an die Hand zu geben, wie man selbst etwas Gutes für sich und die Gesundheit tun kann, gelang es Monika Strätz-Stopfer und ihrem Team von der Fachabteilung Gesundheitsamt, Kooperationspartner und fachkundige Referenten für Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen gesundheitlichen Themen zu gewinnen.

Die Gesundheitstage bezeichnete der Landrat als wichtigen Baustein für die Gesundheitsförderung und Prävention im Landkreis. Wer sich gesund ernährt, ausreichend bewegt und die richtigen Maßnahmen ergreift, der legt nach seinen Angaben einen guten Grundstock für ein agiles Leben bis ins hohe Alter.

Knetzgaus Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD) bezeichnete die Gesundheit als ein Geschenk, das man sich selbst machen könne. Ein Besuch der Gesundheitstage ersetze nicht die Visite beim Arzt, aber man kann sich nach Meinung des Bürgermeisters viele Informationen darüber einholen, was man selbst im Alltag tun kann, um möglichst fit und gesund zu bleiben.

Schirmherrin Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales im Bundeskanzleramt, bezeichnete die Veranstaltung als traditionsreich. Mit einem umfangreichen Programm böten die Gesundheitstage spannende Einblicke in die Prävention. Fit zu sein, zu werden oder zu bleiben ist laut Bär für alle Menschen eine Investition in die Zukunft. Die Digitalisierung hält nach Meinung der CSU-Politikerin auch im Gesundheitsbereich Einzug und werde Regionen wie den Haßbergekreis noch weiter nach vorne bringen.