Eine Generalsanierung wird's nicht, aber über 900 000 Euro werden doch fällig. Die Gemeinden, die an der Mittelschule beteiligt sind, nehmen für die aktuell 210 Schüler in den nächsten Jahren viel Geld in die Hand. Vorkehrungen für einen verbesserten Brandschutz sowie der Beitrag zum Hallenbad-Neubau summieren sich in den nächsten drei Jahren auf fast 1,6 Millionen, rechnete Horst Junge von der VG-Kämmerei den Vertretern aus Ebern, Burgpreppach, Königsberg, Rentweinsdorf und Untermerzbach bei der letzten Sitzung vor, in der der Haushalt beschlossen wurde.

Fällig wird dazu eine Umlage je Schüler von rund 2700 Euro, die nach der Schülerzahl umgelegt wird. Eine Rücklage ist nach Aussage von Kämmerer Junge nicht mehr vorhanden.

Also müssen die Bürgermeister ins Gemeindesäckel greifen. Zunächst für einen Architektenvertrag in Höhe von 85 000 Euro.

Als zuständiger Planer machte Günther Pollach den Mitgliedern des Schulverbandes deutlich, dass eine Generalsanierung nicht notwendig sei, da in den zurückliegenden Monaten schon die Toiletten und Fenster erneuert sowie die Heizung ertüchtigt wurden.

Aber in Sachen Brandschutz gebe es noch Nachholbedarf. Dazu listete er die einzelnen Maßnahmen auf, die auf drei Jahre verteilt werden könnten, so dass pro Jahr 300 000 Euro anfallen. Dazu erwartet der Architekt eine 30-prozentige Förderung.

Deutliche Spuren hinterlässt auch der Hallenbad-Neubau im Haushalt für die Mittelschule, da in den nächsten Jahren 578 000 Euro bezahlt werden müssen.

Dennoch bleibt auch Geld für den Schulbedarf, den Rektor Philipp Arnold in seiner (Wunsch-)Liste zusammengestellt hatte. Dazu gehört der Kauf neuer Rechner, Beamer und Monitore sowie zusätzliche Wartungsstunden für die Schul-EDV, Doppelwandschienen für zwei Klassenzimmer und den Aufbau einer Schülerbücherei für die Ganztagesklassen.

Arnold hielt auch ein Plädoyer für die Sozialarbeiterin, die ihr Büro in der einstigen Hausmeisterwohnung bezogen hat und deren Position nun als Ganztagesstelle anerkannt wurde und von Regierung und Rotem Kreuz gefördert wird. Die Sozialpädagogin sei auf vielen Spannungsfeldern in der Schule tätig. Welche das sind wollte Bürgermeister Willi Sendelbeck wissen? Arnold nannte Mobbing, Probleme der Kinder aufgrund von Schwierigkeit im Elternhaus oder pubertäre Probleme.

Der Schülerschlüssel


Ebern 138
Rentweinsdorf 33
Untermerzbach 20
Burgpreppach 11
Königsberg 8