Es war ein ereignisreiches Wochenende für die Feuerwehren in Franken - und ein tragisches. Die Einsatzkräfte mussten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Zwei Menschen starben in den Flammen, mehr als 20 wurden verletzt.
In Haßfurt starben einem Wohnungsbrand am Samstag zwei Menschen. Ein Nachbar, der den Bewohnern noch helfen wollte, wurde verletzt. Auch zwei Polizisten mussten wegen Rauchvergiftung behandelt werden.
Bei einem Großeinsatz im Kreis Coburg wurde am Freitagabend nicht nur der Bewohner des Hauses in Autenhausen verletzt. Bei den komplizierten Löscharbeiten zogen sich auch insgesamt 12 Feuerwehrmänner Verletzungen zu.
Am Samstagnachmittag brannte es dann in Fürth: Zunächst gingen die Einsatzkräfte vor Ort von zwei verletzten Frauen aus. Die Meldung bestätigte sich zum Glück nicht - bei dem Feuer entstand jedoch ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich.
Kein Brand, aber dennoch ein Großeinsatz für die Feuerwehr: In der Kopfklinik in Erlangen wurde am Samstag eine ätzende Flüssigkeit freigesetzt. Insgesamt sechs Menschen wurde dadurch verletzt.
Glück im Unglück hatte am Samstag ein Rentner im Kreis Main-Spessart: Auch hier brannte die Wohnung - doch durch das schnelle Eingreifen der Enkeltöchter wurde der 83-Jährige gerettet.

Zwei Einsätze innerhalb weniger Stunden hatten die Bamberger Feuerwehren in der Nacht auf Samstag zu bewältigen. Ein Unbekannter hatte in der Tiefgarage Georgendamm einen Mülleimer angezündet. In einem Mehrfamilienhaus an der Starkenfeldstraße bemerkte ein Anwohner Gasgeruch und alarmierte die Feuerwehr. Das Haus wurde geräumt.