Eltmann Mit verschiedenen Anliegen aus den Bürgerversammlungen befasste sich der Bauausschuss des Stadtrates Eltmann in seiner September-Sitzung, die mit einer größeren Anzahl von Besichtigungen begann.

Beklagt wurde beispielsweise die schlechte Begehbarkeit sowohl des Treppenaufgangs zur Wallburg an der Schlosssteige, als auch des Kreuzweges zur Kriegergedächtniskapelle. Beide Wege richtig zu sanieren, wäre extrem aufwendig und teuer, deshalb soll die Verwaltung klären, ob es für solche Maßnahmen Fördermittel geben würde. Vorerst wurde für den Kreuzweg beschlossen, ihn vorerst zu sperren und den Stadtförster zu beauftragen, dass diejenigen Bäume, die offensichtlich die Stützmauern schädigen, entfernt werden. Ein Teil der Schäden, und dass der Weg so glitschig ist, rührt sicherlich auch von dem geringen Lichteinfall her, was sich dann ebenfalls verbessern würde.


Weg wird freigeschnitten

Immer wieder mal wurden auch die Treppen zur Wallburg saniert, grundlegend ist aber auch dort nur mit viel Geld etwas zu verbessern, also ohne Fördermittel eher nicht. Als Alternative zu den Treppen wurde durch die Stadtförsterei flankierend ein Weg angelegt. Dieser soll nun wieder einmal freigeschnitten werden, damit er gut begangen werden kann.Auch auf den Kirchturm der Stadtpfarrkirche stiegen die Bauausschussmitglieder. Nistende Vögel und ihre Hinterlassenschaften machen hier Probleme. Die Ausschussmitglieder legten fest, dass der Turm durch den Bauhof mit entsprechender Schutzausrüstung gereinigt wird, außerdem wird geprüft, in welcher Form die Vögel davon abgehalten werden können, in den Fassadenverzierungen zu nisten.
Für die Beseitigung von Straßenschäden im Bereich der Mainlände wird die Verwaltung ein Kostenangebot einholen.


Zaun mit Lücken

In Roßstadt wurde moniert, dass der Zaun den Kinderspielplatz nicht ganz umschließt und daher seinen Zweck nicht erfüllen würde. Vor Ort erläuterte Bürgermesiter Michael Ziegler, dass der Zaun verhindern soll, dass spielende Kinder auf die Straße laufen. Er läuft daher parallel zur Straße und macht noch eine Ecke. Dann läuft er allerdings aus, auch, weil er in Verlängerung auf Privatgrund stößt.

Die frühere Gaststätte in der Kleinhenzsstraße soll wieder eine Gastronomie beherbergen. Das Gebäude soll weitgehend neu entstehen. Jetzt lag ein überarbeiteter Plan vor, Details dazu wird die Verwaltung noch gemeinsam mit dem Bauwerber mit dem Landratsamt klären.

Endgültig verabschieden konnte der Bauausschuss nun das Vorhaben, in der Balthasar-Neumann-Straße zwei Mehrfamilienhäuser mit gemeinsamer Tiefgarage zu errichten. Auch hier wurden die Pläne auf Wunsch der Stadträte geändert.

Auf Wunsch aus Dippach wurde die dortige Friedhofssatzung nun ergänzt. Im Dippacher Friedhof stehen auf den Gräbern ausschließlich Kreuze.
Als Ausnahme wurden jetzt kleine Platten in die Satzung aufgenommen, wenn jemand sich nicht mit einem Kreuz auf seinem Grab abfinden kann. Grabsteine wird es auch künftig in Dippach nicht geben. Doch ist im Gespräch, hier auch ein Urnengräberfeld und einen kleinen Friedwaldbereich unter Bäumen anzulegen.