Zwei Wochen hatten die Eltmanner nun Zeit, die unglückliche 2:3-Niederlage bei Zweitliga-Absteiger TSV Niederviehbach zu verdauen und sich auf die kommenden Wochen und die dort anstehenden Aufgaben einzustellen. Nun stehen an sieben Wochenenden hintereinander Spiele an, bei denen sie möglichst viele Punkte holen wollen, um am Ende der Hinrunde mit Ambitionen für die zweite Spielzeithälfte in die Winterpause zu gehen.

Bei diesem Vorhaben sollte sich Neumarkt als Gegner sehr gut eignen, da der VCE mit den Oberpfälzern in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht hat. Die Eltmanner kennen das variable Spiel sowie Stärken und Schwächen gut und haben sich in der Trainingswoche darauf vorbereitet. Mit Maximilian Kolbe ist der Libero des VC Eschenbacher Eltmann wieder mit an Board. Bei der vergangenen Partie musste ihn Kapitän Jens Werner ersetzen, der somit nicht für die Außenposition verfügbar war.

Der Trainer ist zuversichtlich

"Gegen Neumarkt haben wir nun wieder deutlich mehr Optionen und wollen dies auch nutzen. In den kommenden Wochen brauchen wir jeden Spieler unseres Kaders, sieben harte Spiele in sieben Wochen stehen an", sagt Trainer Heriberto Quero. Er ist angesichts seiner Eindrücke im Training allerdings optimistisch und setzt auf drei Punkte gegen Neumarkt.

Der ASV steht in der Tabelle mit einem Sieg und einer Tiebreak-Niederlage, also wie der VCE, mit vier Punkten auf Rang vier. Eltmann ist Fünfter, kann somit mit einem Sieg wieder oben angreifen und sich auch
eine gute Ausgangsposition für die kommenden Wochen sichern. In eigener Halle waren in den vergangenen Jahren die Duelle mit Neumarkt stets eine klare Sache, eine Chance hatten die Oberpfälzer dabei nicht. Dem Team des VC Eschenbacher Eltmann wäre es sicher recht, wenn dies auch am Samstag der Fall wäre.

Gegen den Tabellenführer

In der Bayernliga kommt es für den VC Eltmann II zu einem reizvollen Duell mit Donaustauf. Nach vier Spielen steht der Gegner unangefochten auf Platz eins. Eltmann hatte zuletzt gegen die SG TS Lichtenfels / VSG Coburg/Grub II beim 0:3 wenig Chancen, da zwei Stammspieler fehlten und das Team nie richtig ins Spiel kam. Beim Aufeinandertreffen mit dem Ligaprimus Donaustauf am Samstag (15.30 Uhr) in der Georg-Schäfer-Halle ist der VCE klarer Außenseiter. Donaustauf verlor in vier Partien nicht einen Satz, setzte sich souverän mit 3:0 gegen Furth i.W., Lichtenfels/Coburg/Grub, Neunkirchen und Memmelsdorf durch und unterstrich bereits zum Saisonbeginn die Meisterschaftsambitionen.

"Klarer kann die Favoritenrolle vor einem solchen Match nicht verteilt sein", meint VC-Coach Cornel Closca, der jedoch auch darauf hinweist, dass in eigener Halle alles möglich sei und sein Team in den vergangenen Jahren in der Georg-Schäfer-Halle schon den ein oder anderen Favoriten stürzte. Von daher gehe er zwar mit großem Respekt vor dem Gegner, aber absolut ohne Druck in die Partie. Genau wie die Erste Mannschaft hat auch der VC Eltmann II in den kommenden sieben Wochen ein straffes Programm zu absolvieren und möchte besonders in den Heimspielen punkten.