Gegenüber dem Vorjahr war das nochmals eine Steigerung um zehn Fahrer. Der Veranstalter zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Der Gewinner des Vorjahres, der Eberner Thomas Schwab, überzeugte diesmal mit Rang drei. 45 junge Motorsportler kamen fehlerfrei durch den Parcours. Vier Fahrer vertraten die Eberner Farben, und dies mit wechselnden Erfolgen. So gelang Thomas Schwab, der im Vorjahr an gleicher Stelle den Gesamtsieg herausgefahren hatte, mit Platz drei in der Klasse P 4 und auch in der Gesamtwertung erneut eine Top-Platzierung.


Stark fährt knapp am Podium vorbei



Knapp an einem Podiumsplatz vorbei schrammte der Eberner Yannik Stark mit Rang vier in der P 3; in der Gesamtwertung war das Platz 15, was sich in diesem stark besetzten Feld auch sehen lassen kann. Die beiden weiteren Eberner Fahrer Tabea Jeschek und Wilhelm Michel mussten in der P 3 mit Mittelfeldplätzen vorlieb nehmen. Ihnen wurden ein (Jeschek) beziehungsweise drei Pylonenfehler (Michel) zum Verhängnis. Insgesamt zeigten sich Kart-Trainer Jürgen Jeschek und sein Team sowie "Maschinist" Sergej Schwab mit den Vorstellungen ihrer Schützlinge zufrieden. Den Gesamtsieg trug Philipp Lehmann vom MSC Knetzgau davon, dicht gefolgt von einer der insgesamt 27 gestarteten Pilotinnen, Annalena Wrobel vom AMC Weiden.


Schneller, flüssiger Parcours



Das bunt gemischte Starterfeld fuhr auf einem flüssig und schnell gesteckten Parcours, mit Aufgaben, die die Nachwuchsfahrer auch beim Endlauf zur bayerischen Meisterschaft vorfinden dürften. Doch nach der Klasse P 1, die noch im Trockenen ihre Rennen absolvierte, setzte Nieselregen ein, so dass die Verantwortlichen die Veranstaltung für rund 30 Minuten unterbrachen, um die Karts auf Regenreifen umzurüsten. Zwangsläufig war durch das nasse Geläuf die Griffigkeit nicht mehr so gegeben. Insgesamt meisterten auch nur 45 Fahrer, gut ein Viertel, den vom ACE-Jugendleiterteam gesteckten Parcours fehlerfrei. Stark vertreten waren im Teilnehmerfeld vor allem die Nachwuchspiloten der "Kartteufel" vom MSC Knetzgau sowie die Fahrer aus Würzburg und Hammelburg.


Zahlreiche Pokale wurden vergeben



Nach einem Probelauf standen zwei Wertungsläufe an, dessen Zeiten dann addiert wurden. Als Rennkommentatoren führten wie gewohnt Gotthard Schleicher und Arnold Genslein durch die Veranstaltung. 30 Prozent der Starter in jeder Gruppe erhielten Pokale, ebenso der Gesamtsieger, das beste Mädchen sowie die Mannschaften auf den ersten drei Rängen. Beim Teamwettbewerb, bei dem nicht weniger als 19 Mannschaften in die Wertung kamen, setzte sich der MSC Knetzgau I knapp mit 30,27 Punkten gegen den AMSC Hammelburg I mit 29,68 und dem ADAC-OC Würzburg mit 29,20 Punkten durch. Die Eberner Crew musste sich nach dem Vorjahressieg diesmal mit Rang sechs und 27,17 Punkten begnügen. Für den MSC Knetzgau waren Niklas Depner, Patrick Steinfelder, Bastian Düring und Philipp Lehmann im Einsatz. Die Zweite Mannschaft des MSC Knetzgau belegte den zehnten Rang. Verantwortlich für den Gesamtablauf, der trotz des miesen Wetters reibungslos und ohne jegliches Vorkommnis über die Bühne ging, war Slalomleiter Carsten Dünisch.