Mit einer Bronzemedaille im Gepäck ist die junge Kickboxerin Jule Greul von der Eberner Kampfsportschule Jürgen Schorn von den Dutch Open aus Amsterdam zurückgekehrt. Dieses Turnier zählt neben den Austrian Classics in Innsbruck, Turkish Open in Istanbul, Irish Open in Dublin, dem Flandern Cup in Belgien, World Cup in Budapest, Bestfighter World Cup in Rimini und der Athens Challenge zu den größten Turnieren der Welt. In der niederländischen Metropole gaben sich 118 Vereine aus 20 Nationen mit mehr als 1650 Sportlern ein Stelldichein.


Der Vater als Coach in Amsterdam

Unter ihnen fand sich auch die talentierte Jule Greul aus dem Eberner Kickboxstall Schorn. Sie war mit ihrem Vater Jochen Greul, der sie bei dieser Großveranstaltung auch coachte, angereist und sorgte wie bereits bei Turnieren zuvor für Furore. Erneut machte sie die Stadt Ebern weit über die Haßberggrenzen hinaus bekannt.


Souverän in den ersten Kämpfen

Bereits in den ersten Kämpfen in Amsterdam ließ sie erkennen, dass sie sich auch bei diesem Wettkampf in ihrer Klasse viel vorgenommen hatte. Mit viel Kraft, jedoch hochkonzentriert, ging sie Kampf für Kampf an und kickte sich ins Viertelfinale vor. Hier traf sie auf die Engländerin Teia Doyle. Die Ebernerin kontrollierte auch diese Begegnung deutlich und gewann mit 8:2 Punkten. Immer wieder führten ihre guten Fußtechniken zu Wertungen.
Im Halbfinale traf sie auf eine alte Bekannte, auf Anna Schmidl aus Österreich. Eine Woche zuvor hatten beide noch das Vergnügen, bei den German Open in München gegeneinander zu kämpfen. Ähnlich wie in der Landeshauptstadt entwickelte sich erneut ein Krimi. Nach packendem Gefecht hatte Jule Greul mit 1:3 Punkten das Nachsehen. Dennoch waren die Eberner Kickboxer überaus zufrieden mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei einem derart großen und sportlich stark besetzten internationalen Turnier.


Gegnerin gewinnt Turnier

Anna Schmidl setzte sich dann auch im Finale gegen eine spanische Kämpferin durch und gewann somit das Turnier in Amsterdam.