Ein klarer Heimsieg war nach der unglücklichen 2:3-Niederlage bei der VGF Marktredwitz in der Vorwoche der Auftrag, den Trainer Heriberto Quero seinem Team vor dem Spiel gegen den Aufsteiger VSV Jena mit auf den Weg gab. Mit Leichtigkeit erledigten seine Mannen dieses Vorhaben und halten somit den Drei-Punkte-Schnitt in der Georg-Schäfer-Halle. Libero Maximilian Kolbe, der wegen einer Fußverletzung bis Ende der Woche auszufallen drohte, konnte mitwirken.

Unter der Woche arbeitete Eltmann laut Trainer Heriberto Quero nicht nur an der taktischen Ausrichtung für die Partie gegen Jena, sondern vor allem auch daran, den Glauben an die eigene Stärke zurückzugewinnen. "Zuhause haben wir bisher immer sehr gut gespielt, keine Frage, dass wir auch gegen Jena drei Punkte holen wollen", meinte Quero folgerichtig kurz vor der Partie. Auch in der Mannschaftsbesprechung vor dem Match forderte er das von seinem Team, und dieses startete entsprechend in den ersten Satz. Gleich zu Beginn sorgte neben Jens Werner auch Kai Naumann mit einigen Aufschlägen am Stück für einen gehörigen Rückstand der Gäste.

Auszeiten des Gegners fruchten nicht

Ein gutes Abwehr- und Angriffsspiel tat das Seinige dazu, dass Jena mit 1:6 zurücklag, als der Gast die erste Auszeit nahm. Auch in der Folge gelang es den Thüringern nicht, Eltmann zwingend unter Druck zu setzen. Der VCE spielte im ersten Spielabschnitt beinahe fehlerlos und zeigte in eigener Halle wieder einmal sein äußerst variables Spiel. Die starke Annahme ermöglichte es, den Spielaufbau zu kontrollieren und Jena erst gar nicht die Chance auf einen Gegenangriff zu bereiten. Es dominierte der VC Eschenbacher Eltmann und gewann diesen mit 25:14.

Zu Beginn des zweiten Satzes führten einige Eigenfehler und vor allem ein besser aufspielender Gegner dazu, dass bis zur Mitte der Spielabschnitt ausgeglichen war. Die erste Auszeit nahm der Gast aus Mitteldeutschland beim Stand von 15:10 für Eltmann, anschließend war der Hausherr dominant. Eine Aufschlagserie von Kapitän Jens Werner, der von Beginn an auf dem Feld stand, sorgte für einen Vorsprung. Was der Gegner auch probierte, keine Maßnahme brachte Eltmann aus dem Konzept. Die Unterfranken zeigten in der zweiten Satzhälfte tollen Volleyball und unbedingten Einsatz, weshalb der 25:15-Satzerfolg auch in der Höhe vollauf gerechtfertigt war.

Aufschlagserie sorgt für ein klares Polster

Den dritten Satz gestalteten die Jenaer wieder etwas offener, Eltmann brauchte etwas länger, um sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Jena nahm bei 10:12 und 12:16 seine beiden Auszeiten, brachte Eltmann aber auch diesmal dadurch nicht wirklich aus dem Konzept. Wieder war es Werner, der mit fünf Aufschlägen in Folge sein Team weit in Front brachte. "Unsere starken Aufschläge waren heute sicher eines der entscheidenden Mittel. Das haben wir trainiert und möchten das auch in den kommenden Wochen gegen die direkten Konkurrenten anwenden", kündigte der VCE-Kapitän nach der Partie an.

Durch den 25:21-Satzerfolg und den somit klaren 3:0-Heimsieg steht Eltmann nun vor Zschopau auf dem vierten Tabellenplatz. Gegen München, Zschopau und Friedberg geht es für den VCE in den kommenden drei Wochen, also gegen Teams, die entweder die gleiche Punktzahl haben oder in der Tabelle gar vor Eltmann stehen. Den Anfang einer möglichst erfolgreichen Serie will Eltmann mit einem Punktgewinn beim MTV München am kommenden Wochenende setzen.