Doch sollte man die bisherigen Erfolge auch nicht überbewerten, zumal der TVE bisher eher auf etwas schwächere Teams getroffen ist und die hartnäckigsten Konkurrenten im Titelkampf mit BSV Bayreuth III und SC Memmelsdorf II noch auf die "Turner" warten. Die SG Rödental musste sich dem TV Ebern mit 1:3 (25:21, 19:25, 13:25, 18:25) geschlagen geben. Der TVE hatte einige Anlaufprobleme, es fehlte zunächst an der spielerischen Harmonie. Viele individuelle Fehler führten zu leichten Punkten der Gastgeber, die Ebern vor drei Wochen schon einmal mit 3:0 bezwungen hatte.

Steigerung nach dem ersten Satz


Doch im weiteren Verlauf, vor allem auch nach klaren Worten von Coach Hanke, wussten sich die "Turner" zu steigern. Besonders Simon Langenberg bot eine überragende Partie. Druckvolle Aufschläge und ein fintenreiches Aufbauspiel kennzeichneten seine Aktionen, während Edwin Hanke am Netz den Rödentaler Block ein um das andere Mal schlecht aussehen ließ. So standen die Sätze zwei bis vier im Zeichen der Eberner, die damit ihrer Favoritenrolle auch gerecht wurden.

Nur ein kurzer Durchhänger


Dies gelang dem TV Ebern auch gegen die TS Bayreuth mit 3:0 (25:15, 25:21, 25:11). Nach einer 10:6-Führung im ersten Durchgang geriet der TV nach einem kurzen Durchhänger mit 10:12 in Rückstand, doch im weiteren Verlauf kehrte wieder Stabilität ins Eberner Spiel zurück. Jürgen Grämer zeigte gute Blockattacken, und auch in dieser Partie glänzte Langenberg durch sein ideenreiches Stellerspiel, bei dem er seine Mitspieler ein um das andere Mal in beste Angriffspositionen brachte. So kontrollierte der TV Ebern weitgehend das Geschehen und freut sich nun auf den ersten Heimspieltag in 14 Tagen, wenn das Spitzenteam vom BSV Bayreuth III in Ebern aufläuft.