Nach drei Heimniederlagen tat dem FC Sand das 3:1 gegen den Nachbarverein FC Augsfeld natürlich besonders gut. "Ich hoffe, dass wir damit unsere Mini-Krise überwunden haben", sagte danach Trainer Erwin Albert. Von einer Krise war in dieser Woche bei den Sandern auch nichts zu spüren. Vielmehr strahlten sie Ruhe und Gelassenheit aus. Mit neuem Selbstvertrauen möchten sie in den vier Spielen bis zur Winterpause noch möglichst viele Zähler einfahren. "Wir müssen da weitermachen, wo wir gegen Augsfeld aufgehört haben. Wir wollen weiterhin in der Spitzengruppe dabei bleiben. Dazu gehört auch, dass wir unsere Heimspiele gewinnen", sagt Albert.

In der Vorrunde fiel das entscheindende Tor erst kurz vor Schluss

Mit dem FC Leinach stellt sich eine Mannschaft vor, die dem FC Sand die erste Saisonniederlage beibrachte. 2:1 hieß es am Schluss, wobei die "Blau-Weißen" ihren Siegtreffer aus einer abseitsverdächtigen Situation heraus erst zwei Minuten vor dem Abpfiff erzielten. Dass der FC Sand für diese unglückliche Niederlage Revanche will, ist nachzuvollziehen. Albert und seine Spieler wissen jedoch, dass der FC Leinach (11. Platz / 25 Punkte) ein unangenehmer Gegner ist. Albert: "Leinach hat eine spielerisch und kämpferisch starke Mannschaft." Besonders das Mittelfeld mit Mario Christ (vorher Würzburger FV) sowie Johannes Reuchlein und Mathias Kurz und Offensive mit Jonas Horant und Fabian Lichtlein sei sehr gut besetzt. "Unsere Aufgabe zu gewinnen ist alles andere als leicht", weiß der Sander Trainer.

Benkert und Nöthling fraglich

Beim FC Sand gibt es gegenüber der Vorwoche kaum Veränderung. Weiterhin ausfallen werden Stefan Krines (erkrankt) und der beruflich verhinderte Stefan Wasser. Der Einsatz der angeschlagenen Fabian Benkert, gegen Augsfeld der "Matchwinner", und Stefan Nöthling war am Freitag noch fraglich. Erwin Albert hofft jedoch, dass beide spielen können.

Drei Punkte erhofft sich der FC Sand (5. /33) gegen Leinach. Damit würde er weiter in der Spitzengruppe dabei sein. Die auf dem Aufstiegs-Relegationsplatz stehende SpVgg Ansbach hat nur drei Punkte mehr als die Sander. Der Albert-Truppe wird wahrscheinlich erst dadurch klar, was wäre, wenn sie auch nur eines ihrer drei vergeigten Heimspiele gewonnen hätten. "Nachtrauern bringt nichts", sagt Erwin Albert. "Aber es zeigt, dass man auf eigenen Platz nichts anbrennen lassen darf."

Gegen den FC Augsfeld zeigte der FC Sand besonders in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel. Daran gilt es anzuknüpfen - und mehr: "Wir müssen noch bissiger werden und noch mehr aus unseren Chancen machen. Gegen Augsfeld hätte es zur Pause schon höher als nur 1:0 stehen müssen. Aber dieses Spiel war ein guter Anfang. Genauso müssen wir gegen Leinach auftreten und zeigen, dass wir auf dem Platz präsent sind. Wenn erneut jeder 100 Prozent Leistung bringt und alle für das gleiche Ziel kämpfen, bin ich optimistisch, dass uns auch diesmal ein Heimsieg gelingt", erklärt Erwin Albert.