"Mein Ziel ist es, mit unserer Mannschaft eine Einheit zu formen, vorne mitzuspielen und vielleicht auch in nächster Zeit den ganz großen Sprung des Aufstiegs zu schaffen. Wir haben in Sand ein sehr emotionales Publikum, und für das will ich hier wieder etwas bewegen." Mit diesem ehrgeizigen Anspruch stellte sich der neue Trainer des FC Sand, Bernd Eigner, bei der offiziellen Präsentation der neuen Mannschaft des Fußball-Landesligisten vor und freute sich über die vielen Fans, die dazu erschienen waren.

In den ersten Wochen sei es ihm darum gegangen, jeden Spieler kennen zu lernen und seine Qualitäten einzuschätzen, sagte Eigner. "Wenn alle weiter so an einem Strang ziehen, dann können wir das schaffen, was wir uns sicher alle erhoffen. Dabei hat es das Auftaktprogramm in sich. Wir wollen aber von Anfang auf die Punkte bedacht sein."

Nach oben angreifen

Sportvorstand Jochen Heurung erklärte: "Vieles wird neu, und sehr viel wird sich verändern. Der FC Sand habe sich "sehr verstärkt, und mit dieser neuen Mannschaft wollen wir hier in Sand wieder etwas einleiten und nach oben angreifen."

Bernd Eigner habe sehr zeitig zugesagt und diese neue Entwicklung mit eingeleitet. "Alle Spieler nehmen bisher die Herausforderungen voll an, wir haben schon große Freude und hoffen, dass sie auch in der kommenden Saison lange anhält", sagte Heurung. Natürlich sei der Verein aber auch mit dem bisherigen Trainer Erwin Albert sehr zufrieden gewesen, der nach dem Bayernligaabstieg eine tolle Arbeit geleistet habe. Nun wolle man mit diesem Kader aber wieder einen Neuanfang wagen. Allerdings bedauere der Verein den Kreuzbandriss von Dinis Ribeiro sehr, so dass mit Sven Wieczorek noch ein Neuzugang geholt worden ist.

Dank an Trainer Erwin Albert

FC-Präsident Egbert Mahr erinnerte noch einmal an die sechs erfolgreichen Jahren mit Erwin Albert. Bei der Nachfolge sei der Verein der Tradition treu geblieben, einen ehemals hochklassig aktiven Fußballer zu gewinnen, der viel Erfahrung mitbringt. Bernd Eigner, der aus Ebelsbach stammt und nun in Bamberg wohnt, kam über den SC 08 Bamberg, FC Schweinfurt, TSV Vestenbergsgreuth und VfL Frohnlach zum FC St. Pauli, für den er auch 23 Bundesligaspiele bestritt. Daneben habe er bei Arminia Bielfeld, Hannover 96 und Eintracht Braunschweig auch noch 15 Spiele in der 2. Liga und 113 in der Regionalliga absolviert und besitzt die C-Lizenz als Fußballtrainer.

"Schon nach den ersten Trainingseinheiten spüren wir sein Talent, einen guten Draht zu seinen Spielern zu pflegen, so dass sie gerne den Aufwand betreiben, um hohe Ziele anzupacken", sagte Mahr. Froh sei der Verein, dass er weiter im siebten Jahr mit Co- und Torwarttrainer Matthias Bayer zusammenarbeite, der schon viele Torwarttalente für den Landesligaeinsatz ausgebildet habe.

Appell an die Fans

Eine besondere Bitte richtete er an die Zuschauer und Fans. "Unterstützt unsere Mannschaft und unseren Verein. Wir wollen den Zuschauerzuspruch wieder steigern, auch wenn das natürlich auch vom Tabellenplatz abhängig ist. Aber hier haben wir große Hoffnung."

Spielleiter Erich Barfuß stellte dann die Mannschaft und insbesondere die Neuzugänge vor und betonte, dass es nun am Trainer liege, eine gute Mannschaft zu formen. Er könne aber schon aus den ersten Trainingseinheiten berichten, dass Bernd Eigner sehr akribisch arbeite: "Ich bin mir sicher, dass Trainer Eigner es hinkriegt, uns nach oben zu führen. Wie die Mannschaft schon jetzt mitarbeitet und miteinander umgeht, lässt auf einiges hoffen."