Die Heitec Volleys haben elf Heimspiele in der im Oktober beginnenden Volleyball-Bundesliga, und alle Partien finden in Bamberg statt. Das gaben die Verantwortlichen um Manager Rolf Werner auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Bamberg bekannt.

"Es war klar, dass der Gang in die Brose-Arena früher oder später kommen wird", sagt Werner. Dieser kam nun früher als erwartet. Der ursprüngliche Plan: Sieben Partien werden in der Brose-Arena ausgetragen, die übrigen vier in Eltmann. "Wir wollten einen weichen Übergang schaffen", erklärt Werner. "Schließlich wollen wir unsere Wurzeln nicht vergessen." Doch daraus wird nun nichts. Die Georg-Schäfer-Halle in Eltmann bundesligatauglich zu machen, sei nicht möglich möglich gewesen. Es fehle die entsprechende VIP-Bewirtung. Zudem hätte vor jedem Spiel eine Zusatztribüne mit 600 Plätzen aufgebaut werden müssen. Ein organisatorischer Kraftakt, der nicht zu leisten sei. Mit anderen Hallennutzern wäre es zu Terminkollisionen gekommen.

Die Liga verlangte aufgrund der nicht umgesetzten Vorgaben, dass alle Heimspiele in Bamberg ausgetragen werden. "Es hätte noch eine Hintertür gegeben, wenn in der Brose-Arena Termine nicht vereinbar gewesen wären", sagte Werner. "Dann hätten wir mit einer Ausnahmegenehmigung in Eltmann spielen können." Doch dazu kommt es nicht. Die Hallenzeiten stehen fest. Mit den Bamberger Basketballern gibt es keine Terminschwierigkeiten.

Bei den Verantwortlichen des ambitionierten Aufsteigers, der mit einem runderneuerten Team in die Bundesliga startet, ist die Vorfreude auf Bamberg groß. "Wir wollen ein nachhaltiges Projekt schaffen und haben große Ziele", stellt Werner fest. Dazu gehöre es, den Sport Volleyball, attraktiv zu präsentieren. Doch der Manager ist sich bewusst. "Wir werden auch Fans verlieren."