Mit 18 Punkten überwintert der Aufsteiger auf Platz 12 der Tabelle - gerade noch vor der Abstiegszone.
Mit dieser Zwischenbilanz ist Spielertrainer Marco Mahler "grundsätzlich" einverstanden. Er räumt aber ein, dass gerade in den letzten Wochen "auch mehr Punkte drin gewesen" wären und verweist vor allem auf die acht Heimspiele, bei denen nur fünf magere Zähler zu Hause blieben.

Der FSV holte sich in den ersten sechs Partien elf Zähler, in den restlichen elf bis zum letzten Gastspiel in Unterspiesheim dagegen nur noch sieben. Der gute Start hatte Mahlers Meinung nach "sicherlich noch mit der Euphorie" zu tun, und damit, "dass wirklich viel in der Mannschaft steckt. Vielleicht", so Mahler weiter, "führte diese Kombination zusammen mit den unheimlich vielen Verletzungen zu einer unbewussten Überheblichkeit. Aber wir sind Aufsteiger, und daher passt es."


Vom Verletzungspech gebeutelt

Mit Verletzungen hatte der FSV Krum wirklich großes Pech. Viele Akteure fielen zwischen vier und sechs Wochen aus oder stehen gar erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung. Dominik Barth ebenso wie Florian Degen, Fabian Dürrbeck oder Kevin Rippstein, um nur einige zu nennen. "Teilweise wurde aus Personalmangel auch zu früh begonnen", bedauert der Spielertrainer, dass die Rückkehr für den ein oder anderen wohl zu früh kam.
Sein Fazit: "Gesamt waren wir dann physisch nicht mehr in der Lage, 90 Minuten mitzugehen. Zudem fehlte vielleicht auch ein bisschen die für diese Klasse notwendige Cleverness und Entschlossenheit." Seit knapp zwei Wochen genießen die Spieler nach einem ereignisreichen Jahr erst einmal die Winterpause und können ihre Blessuren weiter auskurieren. #

In der ersten Februarwoche bittet Marco Mahler zum Trainingsauftakt. Dann soll sich im Hinblick auf den angestrebten Klassenerhalt natürlich einiges ändern. "Entscheidend wird sein, dass alle Spieler fit werden und gesund bleiben", nennt der 40-jährige Routinier die erste Bedingung für eine erfolgreiche Rückrunde.

Doch das allein reiche nicht. Auch die Spieler müssten ihren Teil aktiv dazu beitragen. "Sie müssen bereit sein, sich weiterzuentwickeln, das Niveau der Bezirksliga mehr und mehr zu bekommen", richtet er seine Forderung an die Mannschaft. Gerade die "Siegermentalität" müsse stärker ausgeprägt werden. Außerdem müsse dass vorhandene Potenzial noch stärker abgerufen werden und der Wille vorhanden sein, taktische Vorgaben umzusetzen.


Der Klassenerhalt wird kein Selbstläufer

Und spielt der FSV dann auch in der Saison 2016/2017 in der Bezirksliga? "Ich bin von meiner Mannschaft absolut überzeugt und sicher, dass genug Qualität in ihr steckt, um schnell in ruhige Punkteregionen zu kommen", betont Mahler, der eine konkrete Antwort auf die Frage nach dem Nichtabstieg jedoch nicht beantwortet. Dies könne "nur die Mannschaft, jeder einzelne Spieler. Wie geht er die Vorbereitung an, wie hoch ist Bereitschaft, für das Team alles zu geben", sagt Mahler. "Wem bewusst ist, dass es kein Selbstläufer wird, sondern die Liga nur mit harter Arbeit zu bestehen ist, kann hierzu einen großen Teil beitragen." Ausschlaggebend werde nicht zuletzt eine gute Vorbereitung auf die Restrückrunde sein, die offiziell am 6. März 2016 mit der Partie beim TSV Forst beginnt.