Damit verpassten die Knetzgauer diesmal gegen den "Schleuderplatz"-Inhaber der Kreisklasse 4 den Sprung nach oben. Die Knetzgauer hatten zunächst vor 600 Zuschauern in Gädheim mehr vom Spiel, doch in der Anfangsphase wurde ein Tor für Knetzgau nicht gegeben, obwohl nach Meinung der FCler der Ball eindeutig hinter der Linie war. In der 19. Minute gab es dann einen weiteren Rückschlag für die Knetzgauer. Als ein Ball von Koch geklärt wurde, entschied das Gespann um Schiedsrichter Dallner aus Abtswind auf Treffer für Löffelsterz - die Knetzgauer waren der Meinung, dass die Kugel die Linie noch nicht überschritten hatte. Dadurch waren die FC-Spieler so geschockt, dass sie in der ersten Halbzeit kein Bein mehr auf den Boden brachten.

Vier Platzverweise


Mit dem 2:0 durch Koch in der 48. Minute schien kurz nach Wiederanpfiff das Spiel schon gelaufen, denn Knetzgau schien nun aufzustecken. Lange verteidigten die Löffelsterzer den Vorsprung recht unbedrängt. Doch der FCK erarbeitete sich in der Schlussphase etliche Möglichkeiten. Geheeb sah in der 84. Minute "Gelb-Rot", wenig später musste auch noch Koch aus Löffelsterz mit der "Ampelkarte" gehen. Nun berannte der FC Knetzgau pausenlos das Tor von Löffelsterz, doch wollte lange kein Treffer fallen. In der 93. Minute hieß es dann doch noch 2:1 durch Finster, doch damit hatte der FC sein Pulver schon verschossen. Danach gab es eine Rote Karte für Suhl aus Löffelsterz, aber auch auf der Gegenseite musste Finster mit der Gelb-Roten Karte vom Platz. Am Schluss gab es noch ein Gerangel auf dem Feld, so dass die Lage vollends unübersichtlich wurde. Doch nahm Löffelsterz einen glücklichen Sieg mit nach Hause und bleibt somit auch in der kommenden Saison Kreisklassist.