Genügend Satzbälle hatten die Volleyballer der SG Ebern/Seßlach II im Spiel der Kreisliga Oberfranken gegen den Gastgeber SC Memmelsdorf V, aber irgendwie wollte es diesmal nicht klappen. Nach den Problemen bei der Annahme letzte Woche gegen Bayreuth lief Frank Päckert erstmalig als Libero auf. Diese Umstellung bewährte sich erst Mitte des Satzes, als Oliver Schulz mit starken Aufschlägen seine Truppe wieder heranbrachte. Zum Ende des Durchganges ließ man allerdings Memmelsdorf wieder ziehen (20:25).
In den nächsten Sätzen entwickelte sich ein enger Schlagabtausch bis hin zum 24:24 jeweils. Die jungen Mittelblocker der Ebern-Seßlacher, Felix Schwarzenberger und Jakob Münch, nutzten ihre Körpergröße und bereiten weiterhin viel Freude in ihrer ersten Saison. Es waren die Routiniers, die in den Schlussphasen nicht die nötige Ruhe vermittelten. Mit 25:27 und 29:31 Punkten endete das Spiel deutlich mit 3:0 Sätzen für die Memmelsdorfer. Dass es knapp ausging, dafür können sich die Eberner nichts kaufen.
Das nicht gerade von Dynamik geprägte Spiel von Memmelsdorf gegen Konnersreuth (3:0) schläferte scheinbar ein. Die am Ende fehlende Kondition und Konzentration ließen die Eberner zwar mit einem Satzgewinn, aber am Ende mit leeren Händen dastehen. Konnersreuth wäre an diesem Abend zu packen gewesen, aber zu viele Aufschlag- und Angriffsfehler setzten den Gegner zu wenig unter Druck. Einzig Alex Schmidt konnte sich gegen den Block durchsetzen. 1:3 (15:25, 25:19, 14:25, 19:25) hieß es am Ende.
SG Ebern/Seßlach II: Hahn, Schwarzenberger, Päckert, Schmidt, Schulz, Münch, Moradi, Asgahri, Menzel