Erst gewinnen, dann feiern - so das Motto bei den "Hawks" des ESC Haßfurt (4./12), die am Faschingsfreitag (19.30 Uhr) in der Gruppe D der Landesliga-Abstiegsrunde die SG Schliersee/Miesbach empfangen (7./6). Doch Trainer Lubos Thür warnt: "Wenn sie noch eine Chance auf Rang 4 haben wollen, dürfen sie bei uns nicht leer ausgehen. Das wird ein ganz unbequemer Gegner."
Nachdem das aktuelle Tabellenschlusslicht bislang einzig seine Heimspiele gegen Bayreuth 1b (8:2) und Selb 1b (5:2) gewann, ansonsten aber teils deftig Klatschen kassierte (1:10 in Bad Aibling, 0:5 in Selb), wäre Angst aber völlig Fehl am Platz. "Die Jungs waren zuletzt gut drauf, haben die Partien immer hochmotiviert und konzentriert bestritten. Wenn uns das gegen Schliersee wieder gelingt, bin ich guter Dinge", ist Thür "sehr optimistisch", die nächsten drei Punkte einzufahren.
Das Thema "Klassenerhalt" wäre für ihn im Siegesfalle nicht schon erledigt. "Wir haben danach noch vier Partien und können noch viele weitere Punkte holen, oder eben nicht. Die vielleicht entscheidenden haben wir auch erst am Schluss", richtet sich sein Augenmerk bereits auf das Heimspiel gegen Spitzenreiter Bad Aibling sowie den Gastauftritt beim EHC Nürnberg am allerletzten Spieltag am 28. Februar. Doch zunächst liegt der Fokus auf Freitag, wenn die "Hawks" gegen Schliersee/Miesbach einen weiteren großen Schritt machen können.
"Wenn wir am Ende als Sieger das Eis verlassen, können die Jungs ja den Fasching genießen", sagt Thür, betont aber das alte deutsche Sprichwort: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen." Der Deutsch-Tscheche freut sich derweil über den gut gefüllten ESC-Kader, denn aller Voraussicht nach stehen alle Spieler zur Verfügung.
ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Platten - Stahl, Bates, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Ankenbrand, Köder, Rambacher, Vollert - Kurz, Dietrich, Kinereisch, Franek, Lang, Wildenauer, Zänglein, Stach, Slivka, Kovacic, Els