So eng war es an der Tabellenspitze der 3. Liga schon lange nicht mehr. Fünf Volleyball-Teams haben jeweils zwischen 19 und 22 Punkte auf ihrem Konto und kämpfen in den verbleibenden Spielen der Rückrunde um den Aufstieg.

Der aktuelle Tabellenführer Marktredwitz sicherte sich diesen Platz am vergangenen Wochenende mit einem Sieg über Jena, während der langzeitige Tabellenführer der Hinrunde, TSV Niederviehbach, zwei Spiele weniger bestritt. Die Niederbayern greifen erst an diesem Wochenende wieder ins Drittliga-Geschehen ein. Mit Friedberg und Eltmann kommt es jedoch auch für den Zweitligaabsteiger hart zum Rückrundenauftakt.

Hinspiel klar gewonnen

Der VC Eschenbacher Eltmann muss am morgigen Samstag um 19 Uhr zunächst beim Tabellensiebten ASV Neumarkt ran, den man in der Hinserie im vielleicht dominantesten Spiel des VCE in dieser Saison in eigener Halle deutlich mit 3:0 schlug. In der vergangenen Saison musste das Spiel in Neumarkt im zweiten Satz abgebrochen werden, da die Hallendecke undicht und das Spielfeld somit unbespielbar war.

Keine Ausrutscher erlaubt

Dies sollte am Samstag nicht passieren, zu einer Rutschpartie sollte es also zumindest im Wortsinn nicht kommen. "Ausrutschen wollen wir aber auch im spielerischen Sinn nicht. Gegen Neumarkt wollen wir unser eigenes Spiel durchziehen und gewinnen. Da Neumarkt sehr heimstark ist, sollten wir diese Partie auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen", betont Kapitän Jens Werner, der nach seinem Fehlen vor zwei Wochen wieder mit von der Partie sein wird.

Am Sonntagabend ist ab 18 Uhr dann der TSV Niederviehbach zu Gast in der Georg-Schäfer-Halle. Die Spiele zwischen dem VC Eschenbacher Eltmann und den Niederbayern waren in den vergangenen Jahren allesamt absolute Highlights und Volleyballspiele auf höchstem spielerischen und kämpferischen Niveau. Die Zuschauer erwartet nicht nur guter Volleyball, sondern auch eine Menge Spannung.

Je nach Ausgang der Samstagsspiele kann es bei dem Duell um eine Vorentscheidung in der Meisterschaftsfrage kommen - oder aber der Spielausgang sorgt dafür, dass die Spannung in dieser Hinsicht weiterhin bestehen bleibt. "Natürlich ist Niederviehbach als Zweitliga-Absteiger und konstanteste Mannschaft der bisherigen Saison auf dem Papier etwas im Vorteil. Ich bin mir jedoch sicher, dass unser Team alles dafür tun würde, am Sonntag einen Sieg zu holen", gibt sich VCE-Vorstand Rolf Werner optimistisch.

Wichtig sei es, die Inhalte, die in den vergangenen zwei Wochen nach der Niederlage zum Rückrundenauftakt in Dresden im Training verbessert wurden, auch auf dem Feld umzusetzen. "Mit der lautstarken Unterstützung unserer tollen Fans sollte dann alles möglich sein", so Werner weiter.