Der 270er-Kart-Slalom des MSC Knetzgau ist reibungslos verlaufen. Auch das Wetter spielte mit. Die jungen Piloten des Gastgebers sicherten sich fünf von neun möglichen Podestplätzen. Der Parcours war sehr flüssig und enthielt einen Wendepunkt. Die Strecke bestand aus Toren, kurzen und langen Gassen, Schweizer Slalom und Wenden. Bei den meisten Fahrern kam der Parcours sehr gut an.
Die Hinterreifen wurden bei den wärmeren Temperaturen zu heiß, so dass manches Kart verhältnismäßig stark rutschte. Waren im Training noch mittige 53er-Zeiten möglich, waren im Wettkampf lediglich hohe 54er-Zeiten möglich. Das Rutschen über die Hinterachse konnte im Verlaufe des Tages zumindest ein wenig reduziert werden.
In der Altersklasse (AK) 2 gingen 22 Teilnehmer an den Start. Lokalmatador Philipp Lehmann fuhr einen souveränen Klassensieg mit fast zwei Sekunden Vorsprung ein. Sein Bruder Tobias saß zum ersten Mal in diesem Jahr im 270er-Kart und fuhr auf den dritten Platz. Unter den 16 Startern der AK 3 waren fünf Knetzgauer "Kartteufel" vertreten. An der Spitze lag Oliver Lehmann mit knapp einer halben Sekunde Vorsprung. Auch beim Wiedereinsteiger Marcel Schramm lief es rund: Er verfehlte Platz 2 nur knapp.
Anne Lehmann musste sich mit Rang 5 zufriedengeben. Anna Sophie Wenzel und Kerstin Friedrich hatten in diesem Jahr auch noch kein Training. Beide blieben fehlerfrei und belegten den zwölften (Wenzel) und den 16. (Friedrich) Platz.
Die AK 4 bestand aus 19 Fahrern. Für Marion Lehmann standen die Chancen nach ihrem Sieg im Vorjahr auch diesmal wieder recht gut. Sie überzeugte mit schnellen Zeiten und baute den Vorsprung auf den ersten Verfolger im Vergleich zum Vorjahr sogar noch ein bisschen aus.
Trotzdem machte ihr ein Aufsteiger aus AK 3 einen Strich durch die Rechnung, so dass ihr am Ende drei Zehntelsekunden auf den Klassensieg fehlten. Das lässt auch im kommenden Jahr auf einen guten Platz beim Heimturnier hoffen.
Der MSC Knetzgau zählte bei seinem Slalom insgesamt 57 Starter, 18 mehr als 2016. Der Termin im Mai fand deutlich mehr Zuspruch als der Juli in den letzten Jahren. Die Tagesbestzeit und die Tagesgesamtbestzeit gingen an Philipp Lehmann, den Titel "Beste Dame" fuhr Anne Lehmann ein.