Der FC Sand hatte sich gegen den unterfränkischen Lokalrivalen viel vorgenommen, doch nur in den ersten zwanzig Minuten konnten die in den unteren Rängen platzierten Hausherren gegen die ambitionierte Spitzenmannschaft TSV Großbardorf mithalten. Die Heimelf hatte sogar die Möglichkeiten zur Führung, doch der Kopfball von Christopher Gonnert in der ersten Spielminute war zu schwach um den Gästetorhüter Marcel Wehr vor Probleme zu stellen und den 24-Meter-Distanzschuss von Dominik Rippstein in der 13. Minute machte Wehr mit einer Faustabwehr unschädlich.

Mit dem 0:1 in der 18. Minute, das vom TSV Großbardorf hervorragend von Dominik Zehe und Manuel Leicht herausgespielt wurde, so dass Simon Snaschel letzten Endes nur noch den Fuß hinhalten musste, übernahmen die Grabfelder das Spielgeschehen alleine. Bei Ballgewinn ging bei den Gästen schnell die Post ab. So in der 28. Minute als Björn Schönwiesner für Manuel Leicht auflegte, der das Leder aber aus acht Metern unbedrängt über das Sander Gehäuse schaufelte.

Der FC Sand machte insgesamt einen guten Job, doch der TSV Großbardorf war einfach sowohl gedanklich als auch körperlich präsenter. Nach einen Freistoß des Sanders Florian Pickel, der in der 35. Minute TSV-Torhüter Wehr erneut zu einer Faustabwehr zwang, kamen die Gäste etwas überraschend zum 0:2. FC-Schlussmann Simon Mai brachte die Flanke von Björn Schönwiesner nicht unter Kontrolle und der nachsetzende Andre Rieß stocherte das Spielgerät schließlich über die Torlinie ins heimische Netz.

Nach der Pause übernahm der TSV Großbardorf vollends das Kommando über das Spiel. Der Sander Markus Schnitzer musste einen weiteren Gegentreffer von Manuel Leicht verhindern. Das 0:3 fiel aber doch, als TSV-Spielführer Manuel Leicht Andre Rieß am rechten Flügel bediente, dessen flache Hereingabe wieder mühelos von Simon Snaschel eingetütet wurde.

Bei diesem Spielstand war die Luft aus dem Spiel heraus. Obwohl sich die Sander Mannschaft bis zum Schluss bemühte, waren die Gäste jederzeit einem Treffer näher als die Hausherren. Simon Snaschel, Andre Rieß und Manuel Leicht boten sich Großchancen, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Dass dies nicht gelang lag auch am guten Sander Schlussmann Simon Mai, der seinen Patzer beim zweiten Gegentreffer mehr als gut machte und am überragenden Sander Innenverteidiger Markus Schnitzer, der sich mit aller Kraft gegen einen weiteren Gegentreffer stemmt.