Trotz Aprilwetters im November mit Graupelschauern, Regen und ab zu einem Sonnenstrahl erfreute sich das Hubertusschießen des Field-Target-Shooting-Clubs Ebern eines guten Besuches. Rund 30 Schützen aus Bayern, Thüringen, Hessen und der Rheinpfalz, zudem ein Schweizer, gaben sich auf dem bestens aufgestellten Eberner Parcours ein Stelldichein und hatten trotz des schlechten Wetters allesamt viel Spaß.

Der Regen setzte die Schützen und ihre Waffen zeitweise unter Wasser, doch der Kampf mit den Elementen macht einiges vom Reiz des Field-Target-Schießens aus und schweißte die Teilnehmer noch enger zusammen. Die Leistungen konnten sich trotz aller Widrigkeiten sehen lassen, wobei 50 Treffer möglich waren und mehrere Schützen es auf 45 oder 46 Zähler brachten, was unter diesen Bedingungen Spitze war.


Alle vier ersten Plätze belegt

Auch die Gastgeber vom Eberner Wolf-Creek-Field-Target-Shooting-Club mischten bei der Vergabe der Podiumsplätze kräftig mit, die sie acht Mal erreichten. In der Klasse 2, Springer mit Prellschlag bis 16 Joule, holte sich Friedrich Reber mit 45 Treffern Platz 1, gefolgt von Thomas Ring mit 40, Gerold Henning 38, Konstantin Maximow 24 und Alexander Wöller 21, allesamt aus dem Gastgeber-Verein.

Mit 36 Treffern setzten sich Thomas Kiesswetter und Horst Lehnert in der Klasse 1, PCP bis 16 Joule, auf Rang 3, während Willi Thein mit 34 und Karl Heinz Kühn mit 31 Treffern auf den Plätzen 4 und 5 folgten. In der Klasse 3, PCP bis 7,5 Joule, stellten sich die Gastgeber Radu Werb mit 46 von 50 möglichen Treffern und Adi Wohlrab mit einem Punkt weniger in prächtiger Verfassung vor. Doch auch die 42 von Karsten Prediger und Platz 5 können sich sehen lassen, gefolgt von Andreas Bernt mit 42. Vergessen sollte man auch nicht die 27 Treffer von Tanja Scheuermann bei ihrer ersten Teilnahme an einem offiziellen Wettkampf, was Platz 8 bedeutete, sowie Rang 10 für Frank Kraus (17 Treffer) bei seinem Debüt in der für ihn neuen Sportart.

In der Klasse 4, Springer mit Prellschlag bis 7,5 Joule, belegte der Eberner Chefcoach Gerhard Einwag Platz 2 mit 34 Treffern, während Natalia Vitaev in der Klasse 5 (mit gedämpftem Prellschlag bis 7,5 Joule) mit 38 Treffern den Sieg holte. Glück hatte Andreas Hofmann aus Würzburg bei der Verlosung der Hubertusscheibe.