"Wenn wir noch drei Punkte holen, sind wir Erster in unser Gruppe." Klare Aussage von Trainer Lubos Thür und gleichzeitig eine klare Ansage: Der ESC Haßfurt (2. Platz / 23 Punkte) kann und will mit einem Sieg beim EHC Nürnberg (4./21) am Sonntag (18.45 Uhr) noch auf den "Platz an der Sonne" in der Landesliga-Abstiegsrunde. Und der Optimismus hinsichtlich des dann neunten Sieges in Serie ist groß. "Momentan läuft es einfach bei uns. Wir wollen natürlich noch ganz nach oben", sagt Thür.

Dass die Partie in der "Arena" eigentlich keine Bedeutung mehr habe (das Minimalziel, der Klassenerhalt, hat der ESC längst geschafft, und auch Nürnberg ist gesichert), sieht der Coach nicht so. "Das Spiel hat für uns noch sehr wohl eine große Bedeutung, nicht nur, weil wir Bad Aibling noch von der Spitze verdrängen können", sagt Thür und erinnert an die bisherige Bilanz gegen die Mittelfranken. "Die haben zwei Mal bei uns gewonnen. Dann wollen wir nach unserem ersten Erfolg in Nürnberg auch diesmal wieder als Sieger nach Hause fahren. Dann wäre es zwischen beiden Mannschaften wenigstens wieder ausgeglichen", grinst der 50-Jährige.


Bei Penaltyschießen bleibt es bei Platz 2

Um die Abstiegsrunde als Tabellenerster zu beenden, ist ein Dreier, also ein Sieg in der regulären Spielzeit, erforderlich. Bei einem Sieg nach Penaltyschießen bekämen die "Hawks" nur zwei Zähler, wären dann punktgleich mit den "Aibdogs" und aufgrund des verlorenen direkten Vergleiches letztlich Zweiter. Bei einer Niederlage könnten die Haßfurter Puckjäger dagegen auf Rang 3 zurückfallen.

Georg Lang steht nach seiner Spieldauerstrafe gegen Bad Aibling nicht zur Verfügung. Ebenso fehlt verletzungsbedingt noch Frederic Rambacher.