Kein Wort wurde über die Kritik des Fusions-Gegners Rainer Gottwald verloren, lediglich im Hintergrund schimmerte etwas durch, als der neue Vorstandsvorsitzende der neuen Sparkasse Schweinfurt-Haßberge, Johannes Rieger, anmerkte, plakativ nur rein nach dem finanziellen Abschluss zu urteilen, das sei "zu kurz gesprungen". Ganz im Gegenteil will ihm zufolge die neue Sparkasse ein verlässlicher Partner der Wirtschaft und der Bürger sein, der bezahlbaren Service auch in der Fläche bietet und eben nicht nur fokussiert sei auf den höheren Jahresabschluss.


Vertrag am 8. Dezember unterschrieben

Am Freitag ist der Vereinigungsvertrag für die Fusionierung der Sparkasse Ostunterfranken und der Sparkasse Schweinfurt unterzeichnet worden. Über die Hintergründe dazu informierten am Dienstag in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz die Verantwortlichen aus dem Raum Schweinfurt-Haßberge: die Landräte Wilhelm Schneider (Haßberge) und Florian Töpper (Schweinfurt) sowie die Vorstandsvorsitzenden der beiden Institute Johannes Rieger (Schweinfurt) und Peter Schleich (Haßfurt); mit dabei waren die Zweite Schweinfurter Bürgermeisterin Soraya Lippert und der Königsberger Bürgermeister Claus Bittenbrünn (als Vertreter des Anteilseigners Stadt Königsberg) .

Landrat Wilhelm Schneider bilanzierte die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit: "Ich freu mich drauf." Alle einte die Überzeugung, in einer Zeit der wirtschaftlichen Herausforderung mit Niedrigzins und Regulatorik die richtige zukunftsfähige Entscheidung getroffen zu haben.