Der Weihnachts
markt am dritten Advent in Burgpreppach hat auch in diesem Jahr seine Anziehungskraft nicht verfehlt, wenngleich nasskaltes Wetter nicht unbedingt eine ideale weihnachtliche Stimmung verbreitete. Schlossherrin Monica von Deuster hatte wiederum das Tor zum Schlosshof geöffnet, wo wie auch in der Ortsmitte, entlang der Straße, zahlreiche Händler in ihren Markthütten und Ständen ein breites Angebot an weihnachtlichen und handwerklichen Artikel bereithielten.
Los ging es um 11 Uhr. Viele Besucher konnten sich somit schon frühzeitig informieren, bevor um 13 Uhr Bürgermeister Hermann Niediek den Markt offiziell eröffnete. Er zeigte sich erfreut über das große Engagement der Organisatoren und Verantwortlichen, den Burgpreppacher Weihnachtsmarkt wieder zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Hauptorganisator war Zweiter Bürgermeister Günther Stotterle, der hervorhob, dass die Zusammenarbeit bei der Vorarbeit für den Weihnachtsmarkt mit den Vereinen im Ort und allen Beteiligten hervorragend gelaufen sei. "Das macht Spaß", sagte Stotterle.
Im Schloss- und Gutshof, vor dem Kriegerdenkmal in der Ortsmitte, in Hofeinfahrten und entlang der Straße reihten sich Händler mit 32 festlich geschmückten Markthütten ein. Die Besucher, die an 15 Ständen mit Essen und Getränken versorgt wurden, drängelten in der Hauptstraße auf etwa 150 Metern von der Schulgasse bis zur Wassergasse. Geschenkartikel, Krippen, Krippenfiguren, Keramik und Schmuck wurden angeboten. Hobbykünstler und verschiedene Handwerker zeigten ihre künstlerischen- und handwerklichen Fähigkeiten und boten ihre Werke feil.
Aber auch weihnachtliche Klänge von den "Schlossbergern" und dem Musikverein Leuzendorf beschallten die Besucher. Besonders beeindruckten die Pleichfelder Alphornbläser, die mit ihren Alphörnern ihre tiefen und wohlklingenden Töne weithin im Dorf verbreiteten.


Schönste Marktstände prämiert

Konnte man beim Weihnachtsmarkt vor einem Jahr noch die Baustelle für einen Dorfladen in Augenschein nehmen, so war dieser, erst vor einigen Wochen eröffnet, nun mit von der Partie. Dafür sorgte der Heimat- und Kulturtreff, der mit Artikeln aus dem Dorfladen mit einem breitgefächerten Angebot aufwartete. Auch Nikolaus und Christkind beschenkten die kleinen Besucher, deren Augen vor Anspannung leuchteten.
Blicke zogen die Pferde von Margits Haflingerhof auf sich, die eingehüllt in Decken mit weihnachtlichem Dekor auf ihre jungen Reiterinnen und Reiter warteten, um mit ihnen einen kleinen "Ausritt" zu wagen.
Aber auch für alle übrigen Besucher war gesorgt. Glühwein- und Bratwurstduft lockte die durstigen und hungrigen Besucher. Prämiert wurden die schönsten Marktstände, auf die als Jury Monica von Deuster als Stifterin des ersten Preises und Marktleiter Günther Stotterle einen Blick warfen, um die Stände zu bewerten. Platz eins ging an den Kindergarten Burgpreppach, Platz zwei an Silke Schmitt und Platz drei an Angela Schmitt, jeweils aus Burgpreppach. Die traditionelle Schlossweihnacht in Burgpreppach mit einer vorgegebenen Marktordnung und der Vorgabe, Stände festlich zu dekorieren, ist bekannt für stimmungs- und anspruchsvolles Ambiente im Schlosshof und drum herum.