Jubel, Trubel, Heiterkeit war am Samstag beim Bunten Abend mit dem "Schlafjubiläum" elf Jahre "Concordia" in Maroldsweisach angesagt. Ein vierstündiges Programm, durch das Dieter Hepp und Werner Wunderlich führten, strotzte vor Witz und Humor. Durch den Einzug der Prinzenpaare, des Elferrats und der Garden hatte sich die Bühne im Saalbau Hartleb gefüllt, als die beiden Moderatoren zu vier Stunden Gaudi und guter Unterhaltung einluden. Nach der Vorstellung des neuen "Concordia-Liedes" erfolgten die Prologe des kleinen Prinzenpaars (Lina und Paul Schneider) sowie des großen Prinzenpaars (Franziska Wolfsberger und Stefan Müller).
Wie in den vielen Büttenreden und Sketchen musste der Nachwuchs von Prominenten wie Bürgermeister Wolfram Thein (SPD) oder des evangelischen Pfarrers Martin Popp-Posekardt herhalten, der den den Bevölkerungsschwund des Marktes stark bremsen würde.

Das Prinzenpaar meinte, die Radwege von Maroldsweisach nach Hofheim seien gebaut, nun muss nur noch die Kuppe am Rehberg plattgemacht werden. Die erste Bütt, bekanntlich die schwierigste, weil sie das 2Eis brechen muss", übernahm Werner Fell, der vom schweren Männerleben berichtete. Es folgten noch viele Büttenreden, immer wieder durch Tanzeinlagen der vier "Concordia-Garden" aufgelockert. Besonders das Funkenmariechen Lara Schmitt tanzte sich in die Herzen der Besucher.


Grüße von den Nachbarn

Nach einer Pause folgte erneut ein Einzug, an dem auch die Gäste aus Ebern und Ermershausen beteiligt waren. Die zweite Vorsitzende der Ermershäuser "Ermetzia", Eva Wunderlich, hatte auch einen Wein namens "Ermershäuser Südhang" mitgebracht, der den Menschen wieder jünger machen soll. Das Prinzenpaar aus Ermershausen, Johannes Schobig und Daniela Reß, sowie die Prinzengarde war ebenfalls dabei. Nachfolgend traten wieder Büttenredner und Tanzgruppen auf.

Das Lokalkolorit durfte bei den Auftritten nicht fehlen. So soll der Radweg nach Ermershausen bei der Tour de France mit einbezogen werden und am Radweg wird sich angeblich ein ein McDonalds-Restaurant ansiedeln. Den Schlusspunkt setzte wie jedes Jahr die Männergarde, die heuer als Affen aus dem Urwald gekommen sind.