Mulmige Gefühle dürfte ein Theaterstück auslösen, das im März in Ebern und Haßfurt über die Bühne geht. Das Theater Schloss Maßbach spielt mit dem Stück "Foxfinder" von Dawn King Zukunftsmusik und lässt doch Fragen offen, ob aus dem Spiel nicht rasch Wirklichkeit und aus der Fiktion Realität werden könnte.
Zu sehen ist das Psycho-Drama mit grotesken Zügen am Dienstag, 8. März, um 19.30 Uhr im FTE-Saal in Ebern und eine Woche später, am Dienstag, 15. März, um 20 Uhr in der Haßfurter Stadthalle.
In unbestimmter Zukunft wird England von einer autoritären Regierung beherrscht. Ein landwirtschaftlicher Hof steckt in der wirtschaftlichen Krise und ist Gegenstand einer rigorosen behördlichen Untersuchung. Der junge "Foxfinder" William Bloor quartiert sich bei dem Ehepaar Samuel und Judith Covey ein. Er soll herausbekommen, ob der Befall von Füchsen die Ursache dafür ist, dass der Hof im Plan zurückliegt.
Die Füchse sollen an allem Elend Schuld sein. Sie kontaminieren die Bauernhöfe, beeinflussen das Wetter, manipulieren den Verstand und töten unschuldige Kinder - für Bloor gibt es daran keinen Zweifel. Die Besessenheit des ominösen Foxfinders destabilisiert das soziale Dorfgefüge und führt schnell zu Misstrauen bis hin zu gegenseitigem Verrat der befreundeten Höfe. Da findet auch Samuel "Fuchszeichen"...
Das spannende, preisgekrönte Schauspiel der jungen Britin Dawn King mit Benjamin Jorns, Ingo Pfeiffer, Susanne Pfeiffer und Lisa Oertel wurde laut Mitteilung des Theaters von Augustinus von Loe inszeniert. Das Bühnenbild entwarf Robert Pflanz, die Kostüme gestaltete Daniela Zepper. red