"Mit den Sicherheits- und Gesundheitstagen möchten wir unsere Mitarbeiter für die Themen Gesundheit und Sicherheit sensibilisieren und sie in einem aktiven und gesunden Lebensstil fördern", erklärte Nadine Hofmann vom Gesundheitsmanagement der Coca-Cola Zentrale Berlin. Um das Angebot so spezifisch wie möglich zu gestalten, waren Partner und Experten mit im Boot. Eingeteilt in vier Module zum Thema, Risiko, Sicherheit, Gesundheit und Fitness konnten die Mitarbeiter an Stationen Wissenswertes über Gesundheit und Sicherheit erfahren. Sogenannte SiGe-Tage finden deutschlandweit an allen Standorten der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG statt.

"Es fühlt sich etwas weltfremd an", berichtete Ute Kuhn, die "robotermäßig" im Alterssimulationsanzug eine kleine Runde in der Halle gedreht hatte. Ute Kuhn ist eine von 440 Mitarbeitern am Standort Knetzgau. Weltweit arbeiten 770 000 Beschäftigte in 200 Ländern für das Unternehmen, darunter 9800 in Deutschland und 1400 in Bayern, wie Personalreferent Florian Beitz erläuterte.


Schwer am Alter tragen

"Keinen Tag, nicht mal eine Stunde", würde Ute Kuhn die schweren Manschetten, Genickkrause, Brille und mehr, das zur Ausrüstung des Alterssimulators gehört, tragen wollen. Umso mehr stellte für sie der SiGe-Tag den Stellenwert der Vorsorge in ein besonderes Licht. Denn dass man im Alter - der Anzug simulierte 30 Jahre mehr - schlechter hört, die Sicht eingeschränkt und das Laufen beschwerlicher ist, durfte Ute Kuhn selbst erfahren. Umso wichtiger ist das Training der Tiefenmuskulatur, die beim Pedalo-Parcours gleich nebenan Verkaufsberater Thomas Hein testen konnte.

"Das bisherige Feedback ist durchweg äußerst positiv", sagte Gesundheitsreferentin Nadine Hofmann. Der Großteil der Beschäftigten fühle sich nach diesen Aktivitäten bestärkt, aktiv etwas für seine Arbeitssicherheit und die Verbesserung ihrer Gesundheit getan zu haben. Denn nicht nur Gesundheitsprävention, sondern auch die Sicherheit war ein ganz großes Thema, wie etwa beim Schnittschutz durch den Kooperationspartner "Input".

Hier durften die Mitarbeiter an sieben Stationen in kleinen Gruppen experimentieren und erleben, wie es sich anfühlt, ohne Daumen oder gar mit nur einer Hand zu arbeiten. Beim Experiment "Stille Post mit Händen" wurden teils scharfe und spitze Gegenstände verdeckt weitergegeben. Aber auch andere Aktionen, wie die Mitarbeiterberatung durch externe Partner, wie Physiotherapie, Fitnessstudio, Weight Watchers, "Insite", Deutsche Krebshilfe oder die Firma Uvex mit einer persönlichen Schutzausrüstung gehörten zum Angebot wie die Verkostung mit Obst und Säften.


Ernährungstipps

Der AOK-Gesundheitstruck war ebenfalls vertreten. Im Inneren standen Bewegungs- und Ernährungsexperten im Gespräch den Mitarbeitern mit Rat und Tat zur Seite.