Stellvertretender Orts- und Kreisvorsitzender Florian Weber forderte bei einer Veranstaltung der Jungen Union im DLRG-Heim in Fierst die Eberner Christsozialen sollten "ihr Geheimnis der Rathauschef-Kandidatur in naher Zukunft lüften, um der Bevölkerung ein Kandidatenangebot zu präsentieren und der Person bald die Chance zu geben, für sich zu werben".

Da der Kreisverband die Nominierung des Landratskandidaten bereits für Ende Januar plane, solle auch die Eberner CSU rasch handeln. Ortsvorsitzende Rögner müsse für Klarheit in der "B-Frage" sorgen.

Transparenz gefordert


Weber begrüßte die Offenheit der Kreis-CSU unter Leitung von Steffen Vogel bei der Auswahl des Landratskandidaten. Dieselbe Transparenz wünschte sich Weber auch innerhalb des CSU-Ortsverbands Ebern bei der Frage, welche Person ins Rennen um die Nachfolge von Erstem Bürgermeister Robert Herrmann gehen solle. "Die Bürgermeister-Kandidatenfrage darf nicht im geheimen Hinterzimmer beantwortet werden", so Fabian Weber, was spontanen Applaus der etwa 40 Versammlungsteilnehmer nach sich zog.

Starker Zuwachs

JU-Ortsvorsitzender Philip Ullrich ging auf die Aktivitäten der JU ein, wobei er eine Informationsveranstaltung zur Internetkriminalität mit der örtlichen Polizeiinspektion und eine politische Bildungsfahrt nach Prag herausstellte.

Schwerpunkt der Arbeit der JU-ler in 2012 sei die Gewinnung neuer Mitglieder gewesen. Nunmehr zähle die Eberner Gruppe 95 Mitglieder. "Das sind mehr als der CSU-Ortsverband gelistet hat", stellte Ullrich stolz fest. Das JU-Team in der Haßbergestadt sei nun mit Abstand der größte Ortsverband der Organisation in ganz Unterfranken. Er sprach von einer "starken Gemeinschaft, auf die man bauen kann." Der Verband zeichne sich durch die Mischung aus geselligen und politischen Aktionen aus.

Ideen gefragt

JU-Kreisvorsitzender Sebastian Stastny, zugleich Eberns Dritter Bürgermeister, lobte in einem Grußwort die Eberner Mannschaft für ihre kontinuierliche Arbeit und ermutigte die neuen Mitglieder, sich in der Kommunalpolitik einzubringen und immer wieder Ideen zur Zukunft ihrer Heimatstadt zu entwickeln.