Die Wandbilder werden in Expertenkreisen bereits mit berühmten Kunstwerken verglichen, die in Spanien und Frankreich entdeckt wurden. Internationale Wissenschaftler haben ihr Interesse an den Gleisenauer Malereien bekundet und ihren baldigen Besuch am Fundort angemeldet.

Die Malereien zeigen unterschiedliche Tiermotive - auch die Jagd auf einen Auerochsen ist auf den Zeichnungen festgehalten. Ein Pfeil im Hals des Tieres könnte neue Erkenntnisse über das Jagdverhalten der Höhlenbewohner liefern.

Die Entdeckung hat - neben ihrem kunsthistorischen - wahrscheinlich auch einen finanziellen Wert für die Region. Mitglieder des Gleisenauer Fremdenverkehrsvereins erwarten für die Zukunft einen Anstieg des Touristenstroms nach Gleisenau.

Die Bevölkerung wird am 31. April eingeladen. Dann möchte der Finder an einem "Tag der offenen Höhle" über seine kostbare Entdeckung sprechen.