434 Festmeter Nadelwerthölzer wurden vor kurzem bei der 16. Nadelwertholz-Submission auf den drei Wertholzplätzen in Ebern, Rentweinsdorf und Großwallstadt bei Aschaffenburg angeboten. Nun präsentierte Birgitt Ulrich, die Geschäftsführerin der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Unterfranken (FVU), in Rentweinsdorf die Ergebnisse, die die vier Forstbetriebsgemeinschaften Haßberge, Main-Spessart-Odenwald, Spessart-Süd und Spessart-West erzielten.

Insgesamt wurde ein Durchschnittserlös von 259 Euro je Festmeter Lärche und 150 Euro je Festmeter Kiefer erzielt. Der Bieterkreis war mit zehn Firmen aus Deutschland geringer als im Vorjahr.

Die "Braut" der diesjährigen Submission wurde auf dem Platz in Rentweinsdorf von einem Mitglied der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Haßberge aufgelegt. Hierbei handelt es sich um einen Lärchenstamm mit 1,65 Festmetern, der zu einem Preis von 424 Euro je Festmeter an einen Furnierhersteller ging. Als "Braut" bezeichnen Forstleute den Stamm, der den höchsten Erlös erzielt.

Als Fazit hielt Ulrich fest, dass trotz der Schäden im Wald und der Trockenheit hochwertige Hölzer angeboten wurden und die Submission mit guten bis hervorragenden Preisen erfolgreich war. Zum wiederholten Male zeigte sich, so die FVU-Geschäftsführerin, dass Werthölzer mit guten Qualitäten auch gute Erlöse bringen: "Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist weiterhin ein gefragter Rohstoff." Auch die Verkäuferseite war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.