Die Obersteinbacher Straße in Untersteinbach wird im kommenden Jahr komplett erneuert. Während der Landkreis für die Fahrbahn zuständig ist, muss die Gemeinde den schadhaften Kanal sanieren und neue Wasserleitungen verlegen. "Wenn der Kreis nun schon einen Vollausbau plant, sollten wir auch die Randbereiche neu gestalten", empfahl Bürgermeister Matthias Bäuerlein (FW) dem Gemeinderat Rauhenebrach in seiner Sitzung am Dienstagabend im Rathaus Untersteinbach.

Dem stimmte das Gremium zu. Die Zeit drängt, wenn das Projekt noch im nächsten Jahr umgesetzt werden soll. Der Kreis ist mittlerweile bei einem Vollausbau gelandet, weil Probeschürfungen gezeigt haben, dass auch der Unterbau der Straße sanierungsbedürftig ist. Der Landkreis wird die Baumaßnahme koordinieren. Derzeit wird geprüft, welche Fördermöglichkeiten bestehen. Die Randbereiche können nicht auf die Anlieger umgelegt werden, weil die Straßenausbaubeiträge abgeschafft wurden. "Für nächstes Jahr bekommen wir vom Freistaat noch einmal einen erhöhten Unterhaltszuschuss, aber eine langfristige Finanzierung hat die Staatsregierung noch nicht vorgelegt. Die 30 Millionen Euro im Staatshaushalt sind läppisch", so Matthias Bäuerlein. Auf jeden Fall werde der Gemeinderat möglichst bald ein Straßenverzeichnis erstellen müssen, um eine Handlungsstrategie zu entwickeln.

Für die Generalsanierung des Kindergartens in Untersteinbach wurden einige Gewerke vergeben. Der Bau sei weit gediehen, berichtete der Bürgermeister. Es sei realistisch, dass der Kindergartenbetrieb dort nach den Weihnachtsferien wieder aufgenommen werden kann. Derzeit sind die Kindergartengruppen an die Grundschule ausgelagert.

Etwas später als geplant, "aber wohl im Oktober" werde das Nebengebäude für den Kindergarten in Prölsdorf fertig, sagte Bäuerlein weiter. Der Gemeinderat vergab den Auftrag für die Verputzer-Arbeiten.

Einen neuen Anstrich, aber auch allerhand Reparaturen stehen im Feuerwehrhaus in Untersteinbach an. Die Arbeiten wurden an eine Malerfirma vergeben. Ludwig Popp fragte, ob das die Feuerwehr nicht in Eigenleistung machen könnte. Dazu erklärte der Bürgermeister, dass er das mit dem Kommandanten besprochen habe. Die Untersteinbacher Wehr habe heuer schon viele Stunden in die Erneuerung der Umkleiden gesteckt; zudem sei die Feuerwehrhalle sehr hoch und mindestens ein Viertel der Arbeiten müsste ohnehin von einem Fachmann erledigt werden. Bei einer Gegenstimme wurde der Auftrag vergeben.

Auch das Gemeinschaftshaus in Koppenwind wird verschönert. Die Fassadenarbeiten wurden mehrfach verschoben, jetzt aber vergeben. Auch die Holzfenster bekommen einen neuen Anstrich.

Die Erweiterung der Grillhütte in Falsbrunn wird wohl nicht mehr im Herbst möglich sein. Nur eine Zimmerei gab ein Angebot ab und erklärte gleich, dass sie die Arbeiten nicht wie geplant im Oktober ausführen könne.

Abschließend informierte Bürgermeister Matthias Bäuerlein, dass die Straßenbaustelle am Klebheimer Berg zwischen Untersteinbach und Koppenwind sehr gut laufe. Die Trockenheit habe hier einen Vorteil. Eine neue Wasserleitung werde im Spülbohrverfahren verlegt. Die Straße werde nach dem Ausbau sechs Meter breit und damit 20 Zentimeter breiter als bisher. Auf der Hangseite komme eine 50 Zentimeter breite befestigte Entwässerungsrinne dazu und der Kurvenradius im oberen Bereich werde etwas aufgeweitet, so dass die neuralgischen Punkte der Straße entschärft werden. Geplant war die Fertigstellung für Ende Oktober. "Ich sag' mal 20. November", meinte der Bürgermeister.