1. Der erste tödliche Verkehrsunfall 2017 passierte bei Rudendorf (Gemeinde Ebelsbach). Dort war am 14. April ein 53-jähriger Motorradfahrer in einer Rechtskurve nach links von der Straße abgekommen. In einer Wiese neben der Fahrbahn blieb der Mann liegen. Der Verunglückte starb an der Unfallstelle.

2. Ein 17-Jähriger wurde das Opfer des zweiten tödlichen Verkehrsunfalls im Kreis Haßberge. Er ist am 17. September nachts mit seinem Motorrad zwischen Losbergsgereuth und Ebern von der Kreisstraße abgekommen. Erst Stunden später wurde der Verunglückte entdeckt. Für den Jugendlichen gab es keine Rettung mehr.

3. Tödlich endete für einen 20 Jahre alten Autofahrer eine Fahrt am 17. November auf der Straße, die Haßfurt und Ebern verbindet. Kurz vor Hofstetten war der junge Mann mit seinem Wagen nach rechts von der Straße abgekommen. Er prallte gegen einen Baum. Der 20-Jährige aus dem Kreis Bamberg starb an der Unfallstelle.

4. Ein Fußgänger ist das vierte Todesopfer 2017. Der 83-jährige Mann war am 24. November mit einem Rollator in den Vormittagsstunden in Hofheim unterwegs. Er überquerte die Rügheimer Straße und wurde dabei von einem stadteinwärts fahrenden Auto erfasst. Der Senior erlag den Verletzungen, die er bei dem Zusammenstoß mit dem Pkw erlitten hatte.

5. Besonders tragisch sind die Umstände des fünften tödlichen Verkehrsunfalls 2017 im Kreis Haßberge. Ein 26-Jähriger war am 25. November auf der Maintalautobahn unterwegs. In der Nähe von Knetzgau kam er von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinunter und prallte mit seinem Wagen gegen mehrere Bäume. Er wurde im Auto eingeklemmt und konnte sich nicht befreien. Allerdings gelang es ihm, per Handy Hilfe zu holen. Da er nicht angeben konnte, wo er sich befand, wurde er gesucht - auch per Handy-Ortung. Das gelang und der Verunglückte schien gerettet zu sein. Einen Tag nach dem Unfall erlag der 26-Jährige seinen Verletzungen.