Viel Beifall erhielt Wehe für ihr ganz klares und bodenständiges Wahlprogramm. "Für solche Politik stehen wir Freien Wähler und solche Politik muss auch wieder auf Landes- und Bundesebene gemacht werden", freute sich MdL (Landtagsabgeordneter) Günther Felbinger in seiner Gratulation.

Die Kreisvorsitzenden Gerald Pittner (Rhön-Grabfeld), Eugen Albert (Bad Kissingen) und Christoph Winkler (Haßberge) lobten Christine Wehe ob ihrer Bereitschaft, beim ersten Antreten der Freien Wähler bei einer Bundestagswahl aktiv zu werden. Lange hätten sich die Freien Wähler rein auf die Kommunalpolitik beschränkt, doch gehe vielen Gemeinden aufgrund von landes-, bundes- oder gar europapolitischen Entscheidungen mittlerweile die Luft aus.

Der Schritt nach Berlin ist nötig

Bürgermeister Erich Streit brachte es drastisch auf den Punkt: "Wir stehen vor der Alternative marode Finanzen oder marode Liegenschaften und kein Schwein hilft uns".

Die Zukunft der Städte und Gemeinden gerade im ländlichen Raum steht für Christine Wehe, wie sie deutlich machte, ganz vorne auf der Agenda. So hat sie die Verkehrsinfrastruktur auch für ältere Menschen im Auge, die wohnortnahe medizinische Versorgung und Pflege, kommunale Jugendprojekte, die dezentrale Energieversorgung mit Bürgerbeteiligung, den Erhalt von Bildungseinrichtungen in der Fläche, die Bewahrung der kulturellen Vielfalt und eine vorbehaltlose Integration.

"Der Wahlkreis Bad Kissingen kann stolz sein auf diese Kandidatin", gratulierte Landtagsabgeordneter Günther Felbinger. Christine Wehe stehe für eine bodenständige Politik, dennoch mit Weitsicht und Visionen.

Felbinger betonte den besonderen Politikstil der Freien Wähler: Bodenhaftung mit den Erfahrungen aus der kommunalen Arbeit, auch überregional in Bezirkstag und im Landtag.

Zur Person: Christine Wehe

Die Kandidatin Christine Wehe wurde 1951 in Schweinfurt geboren, besuchte in Bad Neustadt die Schule und studierte Kunst und Kunstgeschichte.

Beruf Ab 1976 arbeitete sie als Kunsterzieherin am Gymnasium Bad Königshofen, später als Dozentin an der Akademie für Gestaltung in Ebern und nach deren Umzug in Würzburg. Mittlerweile ist sie freiberuflich als bildende Künstlerin tätig und unter anderem Kuratorin der Kunstausstellung Bad Königshofen.

Politik Bei den Freien Wählern ist sie seit langem aktiv, unter anderem als stellvertretende Kreisvorsitzende. Sie engagiert sich in vielen Vereinen und im Lions-Club, wo sie das Integrations-Projekt "Kulturgut Kochen" ins Leben rief.