Ein Wohnhausbrand mit fünf vermissten Personen war das Szenario der Schauübung zum Eltmanner Stadtfeuerwehrtag am Samstag in Dippach. Insgesamt probten über 50 Feuerwehrmänner und -frauen von den Wehren Eltmann, Limbach, Eschenbach, Dippach, Roßstadt, Weisbrunn und Lembach den Ernstfall.

Pünktlich um 15 Uhr gingen die Sirenen und alarmierten die Floriansjünger der Stadt Eltmann und aller Stadtteile. In der Straße "Am Mühlbach" konnte ein leerstehendes Wohnhaus für die Übung benutzt werden. In der Nähe der Kirche wurde aus dem Mühlbach Wasser angesaugt und mittels einer über 200 Meter langen Schlauchleitung zur Einsatzstelle befördert. Ausgerüstet mit Atemschutz, gingen mehrere Trupps im Erdgeschoss zum Innenangriff über und suchten nach den "Vermissten".

Eindrucksvoll zeigte die Feuerwehr auch die Rettung aus dem ersten Stock mittels Drehleiter. Die Einsatzleitung hatte der Dippacher Kommandant Stefan Klarmann.

Zahlreiche Zuschauer wohnten der Übung bei und ließen sich von der Einsatzfähigkeit ihrer Freiwilligen Feuerwehr überzeugen. Vor Ort war auch Bürgermeister Michael Ziegler zusammen mit dem Zweiten Bürgermeister Hans-Georg Häfner und einigen Stadträten. Ziegler dankte den Ehrenamtlichen für ihr Engagement und das stets gute Miteinander. Das Stadtoberhaupt freute sich, auch verkünden zu können, dass für die Stadtteile Dippach und Lembach demnächst jeweils ein neues Einsatzfahrzeug angeschafft wird.

Der federführende Kommandant der Feuerwehr Eltmann, Uwe Hümmer, zeigte sich in der Abschlussbesprechung angetan von den Leistungen der Mannschaften. Zusammen mit Kreisbrandmeister Thomas Neeb, Ehrenkommandant Alois Schwemmlein und Ehrenkreisbrandmeister Lothar Ulmann hatte Hümmer die Schauübung beobachtet.