Ein schrecklicher Unfall hat sich am Sonntagabend am nördlichen Ortseingang von Pfarrweisach ereignet. Vier Personen wurden dabei schwer verletzt, wie die Beamten der Polizeiinspektion vor Ort berichteten.
Zwei Rettungshubschrauber und mehrere Fahrzeuge des Roten Kreuzes waren im Einsatz um die Männer mittleren Alters, drei davon Engländer, einer ein Pole, in Kliniken zu transportieren. Ein Team von Rettungsärzten, unter anderem Dr. Eleonore Jahn aus Maroldsweisach, übernahm die Erstversorgung der Männer. Die Ortsdurchfahrt blieb für Stunden gesperrt.

Das Auto mit den vier ausländischen Männern an Bord kam aus Richtung Maroldsweisach und fuhr in der starken Rechtskurve am Ortseingang aus zunächst unerfindlichen Gründen geradeaus. Auf jeden Fall muss es viel zu schnell unterwegs gewesen sein. Der Ford-Transit kam von der Straße ab, rammte gegen eine Hecke, riss ein Straßenschild um, prallte gegen einen Laternenpfahl, überschlug sich, kam wieder auf die Räder und fuhr einen Hang empor, ehe er von einem Holzstapel endgültig gebremst wurde.

Aus dem Auto geschleudert

Drei der Männer wurden aus dem Auto geschleudert, ein weiterer soll beim Eintreffen der ersten Helfer noch im Wagen gesessen haben. Angeschnallt war keiner der Männer. Und: Der betagte Ford-Transporter hatte insgesamt nur zwei Sitze.
Die Personalien der vier Männer, und vor allem wer der Fahrer war, konnten die Beamten vor Ort zunächst nicht sagen.Für die Einsatzzentrale am Polizeipräsidium in Würzburg, die einen Sachverständigen an die Unfallstelle beorderte, stand rasch fest, dass es ohne Fremdbeteiligung zu dem Unfall sein musste. Mit großer Wahrscheinlichkeit war Alkohol im Spiel,

Einwohner berichteten, dass die vier Männer wegen des Brauhausfestes in Junkersdorf angereist seien und sich in Pfarrweisach eingemietet hätten. Auf der Heimfahrt vom Fest war der Unfall dann passiert.