An seinem Arbeitsplatz ist dem 56-Jährigen noch nie etwas zugestoßen, abgesehen von der Begegnung mit einem Hornissennest. In 40 Metern Höhe.

Auf dieser höheren Ebene ist Sennert seit mehr als 30 Jahren im ganzen Land unterwegs, derzeit im Wald der Universität Würzburg rund um Sailershausen. Hier "zapft" er die Lärchen an, den "Baum des Jahres", der in den Saatgutbetrieben derzeit nachgefragt wird wie die berühmten "warmen Semmeln", so der Leiter des Forstamtes in Sailershausen, Hans Stark.

Auf den guten Böden rund um Sailershausen gedeihen die aus dem Alpenraum stammenden Lärchen prächtig.
"Da oben ist für mich die Beweglichkeit entscheidend", sagt Sennert. Wie er es schafft, sich an drei Stellen zu fixieren und trotzdem beide Hände frei zu haben, muss ebenso sein Geheimnis bleiben wie seine Spezialtechnik, um von einem Wipfel zum nächsten zu hüpfen. "Da spare ich mir den mühsamen Ab- und Aufstieg", grinst der Mann, der an einem Zehn-Stunden-Tag rund 80 Kilogramm Zapfen erntet und nach eigenen Angaben in jeder Saison gut und gerne 10.000 Meter im Auf und Ab schafft.


Den ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Printausgabe, Fränkischer Tag, Lokalausgabe Haßberge, vom 7. März 2012.