Nachdem der Stadtrat den Haushaltsplan für 2019 genehmigt hat, erörterte Bürgermeister Michael Ziegler (CSU) mit dem Bauausschuss am Montag, welche großen Projekte in diesem Jahr anstehen. Eine der "Baustellen" befindet sich gleich neben dem Rathaus. Hier soll die Stadtverwaltung mehr Platz finden; unter anderem das Standesamt und ein Trauzimmer sind in einem Neubau vorgesehen. Vorher aber wird dafür noch ein zweites Haus fallen.

Bürgermeister Michael Ziegler informierte offiziell darüber, dass die Stadt neben der bereits abgebrochenen ehemaligen Bäckerei auch das Nachbarhaus erworben hat. Noch in diesem Jahr wird es ebenfalls abgerissen und gleichzeitig die Planungen für den Neubau vorangetrieben.

Einen wichtigen Schritt weiter ist man mit dem Feuerwehrgerätehaus Weisbrunn, dessen Generalsanierung in diesem Jahr beginnen soll. Einen Neubau bekommt die Feuerwehr Limbach. Wie und wo, darum wird es in der nächsten Stadtratssitzung gehen.

Das Thema Kindergartenerweiterung in Eltmann wurde bereits in einer der letzten Bauausschuss-Sitzungen behandelt. Die Betreuungszahlen steigen so an, dass Bürgermeister Michael Ziegler ankündigte, zu diesem gesamten Themenkomplex eine Sondersitzung des Stadtrates einzuberufen. "Die Zahlen für das nächste Jahr sind wesentlich höher als noch Anfang 2019 prognostiziert; wir werden einige Grundsatzbeschlüsse fassen müssen", erklärte er den Bauausschuss-Mitgliedern.

Auch in Roßstadt sollen Feuerwehr und Vereine ein neues Domizil erhalten. Die Stadt habe einen ehemaligen Bauernhof mitten im Ort erworben, um hier ein solches Gebäude verwirklichen zu können, teilte Ziegler mit.

Mit der Parksituation in der Weidengasse in Eltmann hatte sich der Bauausschuss mehrfach beschäftigt. Aus der letzten Sitzung waren einige Fragen zu klären, die Antworten lagen den Ausschussmitgliedern nun vor. So wurde informiert, dass für Anwohnerparkplätze ein ganzes Quartier ausgewiesen werden muss. Zwei Parkplätze vor einem bestimmten Haus auszuweisen, sei nicht möglich, hieß es. Auch ein Eingriff in die Grünanlage ist noch nicht möglich. Sie wurde mit Städtebauförderungsmitteln angelegt und die Bindungsfrist läuft noch bis 2023.

Die Bauausschussmitglieder waren sich mit dem Bürgermeister einig, dass sich die Situation mit dem einseitigen Parkverbot mittlerweile einspielt, die Klagen weniger wurden und die Lösung derzeit die vernünftigste ist. Zum Thema Parkplatz in Nähe der Wohnung informierte die Verwaltung, dass ein Dauerstellplatz in der Tiefgarage 40 Euro im Monat kostet und nur 200 Meter von den fraglichen Häusern entfernt ist. Wichtig ist, dass der Gehsteig auch als Gehsteig zur Verfügung steht und auf der Fahrbahn keine Gefahrensituationen entstehen. Deshalb sollten zurückgenommene Parkplätze nicht wieder eingezeichnet werden.