Solche Veranstaltungen und Ehrungen mit vielen Kindern und Jugendlichen machen den Eltmanner Bürgermeister stolz. "Mit Euren herausragenden Leistungen repräsentiert Ihr nämlich unsere Stadt nicht nur im Landkreis, sondern auch in Unterfranken, Bayern und sogar deutschlandweit", lobte Michael Ziegler (CSU) bei der Sportlerehrung der Stadt Eltmann im Klenze-Saal.

Er dankte den jungen Sportlern für ihren Einsatz und ihre sportlichen Leistungen. Dazu zählte er auch die Bereitschaft, zu trainieren und in den Wettkampf zu gehen. Nicht entscheidend sei dabei, welchen Erfolg man erziele. Natürlich dürfe man sich über herausragende Leistungen freuen. Der Sport sei aber auch wichtig für die Gesundheit und den Körper, aber auch für die Gemeinschaft. Man brauche Freunde fürs Leben und mit dem Sport lerne man das "Verlieren-Können" und das "Gewinnen".

Der Dank des Bürgermeisters ging an die Eltern, die ihre Kinder oft zu den Sportstätten fahren, an die Trainer und Helfer, welche die Trainingsprogramme und die Organisation für eine Sportart ausarbeiten. Dies geschehe meist ehrenamtlich und sei oft mit einem großen Zeitaufwand verbunden. Er freute sich, dass dies teilweise zu herausragenden Leistungen führte.

Auch die Stadt Eltmann leiste ihren Beitrag und bemühe sich, die Sportstätten in Schuss zu halten. So wende Eltmann in den nächsten Jahren dafür rund zwei Millionen Euro auf, wobei ein Schwerpunkt die Sanierung der Georg-Schäfer-Sporthalle ist. Der Umkleidebereich mit Toiletten, Duschen und der gesamten Technik wird auf den neuesten Stand gebracht. Ein Schwerpunkt ist die energetische Aufrüstung. Ebenso habe man bei den Außensportanlagen viele Verbesserungen vor, kündigte Ziegler an. So soll im Gelände des Freibades ein Multifunktions-Court für Beach-Volleyball, Fußball und Tennis entstehen.


Erfolgreiche Judo-Abteilung

Anschließend zeichnete Bürgermeister Michael Ziegler mit Drittem Bürgermeister Peter Klein die Sportler aus. Besonders wurde die Leistung von Tobias Ziegler herausgestellt, der nun schon zum zweiten Mal in Folge bayerischer Meister im Teakwondo wurde. Teakwondo ist ursprünglich eine koreanische Kampfsportart, die für den laienhaften Betrachter eine große Ähnlichkeit mit anderen asiatischen Kampfsportarten hat, sich aber in einigen wesentlichen Punkten unterscheidet. Die drei Silben des Namens stehen für Fußtechnik (tae), Handtechnik (known) und Weg (do). So ist die Teakwondo-Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik aus.
Die überwiegende Mehrheit der geehrten Sportler kam aus der starken Judo-Abteilung der SG Eltmann unter Leitung von Edgar Riedl. Die Abteilung legt großen Wert auf Breiten-, aber auch auf Leistungssport, wobei besonders die Frauenmannschaft zu erwähnen ist, die in der Zweiten Bundesliga spielt.


Die ausgezeichneten Sportler und Mannschaften

Einzelsieger im Judo: Alison Bauer (süddeutscher Einzelmeister), Leonie Brenneisen (zweiter Platz nordbayerische und dritter Platz bayerische Meisterschaften), Pia Brenneisen (nordbayerische Einzelmeisterin), Sebastian Dappert (zweiter Platz "Nordbayerische"), Selin Engel (Wallburg-Turnier dritter Platz), Rebecca Frank (fünfter Platz deutsche Pokalmeisterschaft); Thomas Friedrich, Saskia Geheb, Tobias Hartmann, Emily Naumann, Konstantin Naumann, Moritz Naumann, Dominic Neumayer, Niklas Pflaum, Veronika Rebhan, Sarah Riedl, Nelli Rosin, Jasin Sahraoui, Bastian Scholl, Benjamin Schramm, Julian Thierstein, Anna Uri, Jenny Worm und Anna Zettelmeier (Wallburg-Turnier); David Riedl (Belgium Open fünfter Platz), Julian Thierstein (dritter Platz bayerische Meisterschaften). Teakwondo: Tobias Ziegler (bayerischer Meister).

Mannschaften Fußball: SG Eltmann U 11 (Sieger Sparkassenpokal Kreis Haßberge),
U 13 (Vizemeister Kreisklasse). Judo: Zweite Frauenbundesliga sechster Platz, Frauenlandesliga fünfter Platz; Mädchen-Bezirksliga erster Platz; Jungen: U 15 unterfränkische Meisterschaft erster Platz und fünfter Platz nordbayerische und bayerische Meisterschaft.