In dem Stück kämpft eine kleine Ortsfeuerwehr beständig um ihre Unabhängigkeit. Sie konnte die Fusion mit der größeren Nachbarwehr bisher abwenden - aber die Situation verschlechtert sich immer mehr.

Florian Brandner (gespielt von Uwe Eberlein) ist der eifrige Vorstand der kleinen Feuerwehr. Der größte Verfechter stellt seinen Einsatz sogar über seine Familie, was ihm regelmäßig den Zorn seiner Frau Brigitte, gespielt von Andrea Schmitt, einbringt. Als er sich trotz anders lautender Versprechen wieder zum Vorstand wählen lässt, platzt Brigitte der Kragen. Sie jagt ihren Florian aus dem Haus, so dass dieser sich in seinem geliebten Spritzenhaus einquartieren muss.

Doch damit beginnen die Probleme erst: In der ersten Nacht wird er überfallen und niedergeschlagen und ein Drohbrief sorgt für weitere Aufregung. Er verdächtigt seine Frau und beschließt, auf keinen Fall klein beizugeben. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern, dem alternden Dorfcasanova Johannes Schöninger, alias Christian Krünes, und dem etwas einfältigen, stotternden Bernhard Kälble, gespielt von Alexander Baumann, plant er unbeirrt das große Feuerwehrfest, probt hierfür sogar bereits fleißig die Einlagen.

Unter den mehr oder weniger strengen Augen des Dorfpfarrers Kaslinger, Klaus Baumann, und dessen Haushälterin Fräulein Rehbein, Claudia Baumann, geschehen jedoch immer noch turbulentere Dinge: auch Kälble wird von zu Hause ausquartiert, ein Feuerwehreinsatz wird gründlich sabotiert, Johannes Schöninger in einen Hinterhalt gelockt. Alles in allem wird der Fortbestand der Wehr immer unsicherer. Seltsam ist auch, dass Brandners Tochter Eva, Claudia Zach, eigentlich gar nichts gegen einen solchen Zusammenschluss hätte. Was steckt wohl dahinter?

"Feurio - Aufruhr im Spritzenhaus" ist ein Stück, das in die Landschaft passt und in die Zeit. Gespielt wird am Samstag 14. Januar, 20 Uhr, und Sonntag, 15. Januar, 17 Uhr, im Gemeinschaftshaus Koppenwind. Außerdem spielt die Theatergruppe noch am Freitag, 3. Februar, und Samstag, 4. Februar, jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 5. Februar, 17 Uhr, in Altenschönbach. Der Eintritt kostet fünf Euro. Die Karten gibt es für Koppenwind bei Claudia Baumann, unter der Rufnummer 09554/1332 sowie für Altenschönbach bei Uwe Eberlein unter Telefon 09383/7272.