Die Bürgerwerkstatt in Untermerzbach (Marktplatz 7) gegenüber dem Rathaus ist bereits eingeweiht und in Betrieb. Allerdings sind noch verschiedene "Nachbesserungen" zu erledigen. So müssen Möbel angeschafft werden, um Archivgegenstände unterbringen zu können. "Für das neue Archiv in der Bürgerwerkstatt brauchen wir noch die notwendigen Möbel für die einzulagernden Unterlagen", sagte Bürgermeister Helmut Dietz (SPD) in der Sitzung des Gemeinderates Untermerzbach.

Die Möbel müssten gemäß den gesetzlichen Bestimmungen für das Archivieren der Unterlagen geeignet sein. Ein alter Archivschrank tauge nicht mehr. Deshalb wurde ein Angebot einer heimischen Schreinerei eingeholt, welches sich auf 6760 Euro beläuft. Eile sei geboten, sagte Dietz, und die Vergabe müsse bis Ende des Jahres 2018 erfolgen. Auch das Umräumen sei keine einfache Sache, da auch die in der Registratur befindlichen Unterlagen in das neue Archiv aufgenommen werden müssten. Die Anschaffung wurde beschlossen.

In fast jeder Bürgerversammlung in den letzten Jahren haben die Gereuther eine Aussegnungshalle am Friedhof gefordert. Immer wieder wurde vertröstet, kostenintensive Vorschläge verworfen. Nun ist es so weit. Bürgermeister Helmut Dietz stellte dem Gemeinderat eine Planung für ein solches Projekt vor, die im Gremium auf Zustimmung stieß. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 75 000 Euro.

Bürgermeister Dietz zeigte sich überzeugt, dass das geplante Vorhaben eine gute Sache wird. "Das Ganze hat Charme", sagte er. Nachdem verschiedene Details im Gemeinderat diskutiert worden waren, wurde der Vorplanung des Architekten Vornberger zugestimmt. Die Planung will Bürgermeister Dietz in Gereuth in einer Bürgerversammlung im Januar 2019 vorstellen, um die Meinung der Bürger zu hören. Danach folgen die Eingabeplanung und die Ausschreibung.

Das Holzgeländer am Rückhaltebecken in Buch ist beschädigt. Die Knieholme sind an den Zapfenlöchern der Pfosten abgefault und teilweise nur provisorisch wieder verschraubt. Auch sind Pfostenteile wie auch der Handlauf an verschiedenen Stellen stark beschädigt und das Holz kaputt. Die Verkehrssicherheit des Geländers ist nur noch bedingt gegeben. "Das Geländer muss erneuert werden, es ist etwa 25 Meter lang", sagte Dietz. Das Angebot einer Firma aus einem benachbarten Landkreis in Höhe von 5750 Euro liegt vor. Dem wurde zugestimmt.

In den kommenden zwei Jahren soll nach den Worten des Bürgermeisters die Gemeindeverbindungsstraße Untermerzbach-Truschenhof-Schenkau bis zur Itzbrücke ausgebessert werden. Ebenso bedürfe die Gemeindeverbindungsstraße Memmelsdorf-Obermerzbach einer Ausbesserung, was schon länger geplant sei. Beide Wege sind im Konzept "Kernwegenetz" aufgenommen. Nach Rücksprache mit den Behörden sollen ab dem kommenden Jahr 2019 die Kernwegeprojekte über Landesmittel in den gewohnten Verfahren der Flurbereinigung abgehandelt und finanziert werden. Der Gemeinderat beschloss, die Maßnahmen zu beantragen.

Als Information gab Dietz bekannt, dass 86 000 Euro für die Umsetzung des geplanten Zentrums Judenschule in Gleusdorf bewilligt wurden. Gemeinderätin Sandra Schramm (CSU) merkte an, dass die Gemeinde bei Veranstaltungen das Catering von heimischen Firmen bestellen sollte.