Bei dem neuen Diensthund der Polizeiinspektion Haßfurt handelt es sich um einen außergewöhnlichen Vertreter seiner Gattung und zwar um einen 20 Zentimeter großen Chihuaha, der auf den Namen "Jointy" hört. Dies teilte die Polizei am Dienstag mit. Der zweijährige Rüde wurde als Welpe durch einen Beamten der Polizeiinspektion als Privathund gekauft. Schon bald zeigte er seine gute Nase und einen ausgeprägten Spieltrieb, womit er wichtige Eignungsmerkmale für die Ausbildung zum Rauschgiftsuchhund besaß.

Nachdem die üblicherweise verwendeten Diensthunderassen "Deutscher Schäferhund" und "Belgischer Schäferhund" aufgrund ihrer Größe bei der Rauschgiftsuche in kleinen Räumen, insbesondere in Fahrzeugen, ihre Probleme hatten, entstand die Idee, den jungen Hund auszubilden, was dann auch unter Mithilfe des erfahrenen Diensthundeführers erfolgte.

Da es sich um einen Privathund handelte, waren einige Hürden zu meistern, bis "Jointy" seine Zulassung zur Spezialhundeprüfung erhielt. Nach bestandener Prüfung wurde er nun durch die Polizei angekauft und zeigt seine Vorteile bei Absuchen in kleinsten Verstecken.