Trotz Denningers Beschwerde und der einer weiteren Beteiligten gibt es nach Ansicht des zuständigen Einzelrichters der Beschwerdekammer des Landgerichts Bamberg "keine Versagungsgründe gegen den Zuschlag", den das Vollstreckungsgericht am Amtsgericht Bamberg Anfang Oktober einer Bieterin aus Neuburg/Donau erteilt hatte.

Damit ist der Zuschlagsbeschluss rechtskräftig, teilte der Präsident des Bamberger Landgerichtes, Manfred Werth, am Donnerstagabend unserer Redaktion aktuell mit. Die Beschwerden des Schuldners Denninger und der weiteren Beteiligten wurden zurückgewiesen.

In der Rechtsfolge bedeutet dies, dass die Oberbayerin, die 270.000 Euro geboten hatte, ab sofort Eigentümerin sämtlicher Grundstücke samt Wohnhaus und Sägewerk ist, die Gemeinde die vorrangig angemeldeten Forderungen (z.B. für gestundete Erschließungsbeiträge) überwiesen bekommt. Diese öffentlich angemeldeten Grundstückslasten summieren sich auf rund 86.000 Euro, hatte die Direktorin des Amtsgerichts Bamberg, Gudrun Göller, nach dem zweiten Versteigerungsversuch unserer Redaktion bestätigt.