Für die Polizei in Ebern, in deren äußerstem Einzugsgebiet auf der Strecke zwischen Dörflis und Neubrunn der Unfall passierte, ist es ein Kleinunfall, auch wenn es spektakulär aussah: Am Freitag legte sich ein Sattelzug auf der Strecke Neubrunn-Dörflis zu sehr auf die Seite und verlor seine ganze Ladung.

Kein Personenschaden

Schaden: 10.000 Euro. Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht gefährdet, auch dem Fahrer passierte glücklicherweise nichts.

Offenbar war ihm ein Fahrfehler unterlaufen, als er am Freitagmorgen gegen 6.15 Uhr von Dörflis in Richtung Neubrunn unterwegs war. Die Linkskurve nahe dem Königsberger Stadtteil Dörflis wurde ihm jedenfalls zu knapp, und sein Lkw legte sich nach rechts um und verlor die ganze Ladung Baumstämme. Das Schwachholz rollte in den Bachgrund.

Kran musste aus Bamberg anrücken

Das machte die Bergung aufwändig, die das Unternehmen auf eigene Kosten organisieren musste: Aus Bamberg rückte ein Kran an, der die Baumstämme umlud, so dass sie ihren Weg fortsetzen konnten.

Zur Abklärung der Schadenslage war Rücksprache mit dem Wasserwirtschaftsamt nötig, denn der Lkw hatte Dieselkraftstoff und Öl verloren; möglicherweise muss noch Erdreich abgetragen werden. Das ausgelaufene Öl und Diesel banden die Mitarbeiter des Abschleppunternehmens ab. Zur Räumung und zum Bergen an der Unfallstelle waren keine Feuerwehr und Rettungskräfte nötig.