Bestens gefüllte Zuschauertribünen, spannende und torreiche Spiele, bunte Transparente sowie lautstarke Anfeuerung mit unterschiedlichen Schlachtgesängen. Das kann nur eines bedeuten: Ministranten gehen wieder auf Torejagd. Beim traditionellen Fußballturnier der Gottesdiener im Dekanat Haßberge ähnelte die Haßfurter Dreifachturnhalle am Samstag phasenweise wieder einmal einem Tollhaus.

Sieger 2018 wurde von insgesamt teilnehmenden zwölf "Mini-Kicker"-Teams (bis 14 Jahre) Theres II, während bei nur fünf "Maxi-Kicker"-Mannschaften (ab 15 Jahre) am Ende die "SG" Knetzgau/Zell die Nase vorn hatte. Vertreten waren noch Haßfurt, Unterhohenried, Augsfeld, Aidhausen/Riedbach, Ebern, Sand, Zeil und Ebelsbach.


Mit dem Turnier sehr zufrieden

Mit dieser Resonanz war Matthias Vetter "sehr zufrieden". Ebenso mit dem Ablauf. "Es lief super. Hochmotivierte Teams, die sehr gute Partien zeigten. Ich bin vollauf begeistert", lobte der Regionaljugendseelsorger aus Haßfurt, der sich Jahren hauptverantwortlich für die Austragung der sportlichen Veranstaltung zeigt.

Vetter ist nach wie vor "voll überzeugt" von der Kombination Kirche und Fußball. "Das ist einfach eine runde Sache - jedes für sich und vor allem zusammen." Ein dickes Lob richtete er an die zahlreich notwendigen Helfer, wie etwa Pastoralreferent Johannes Eirich und die Ebelsbacher Ministranten (zuständig für die Verpflegung), die Schiedsrichter der Gruppe Haßberge sowie das Bayerische Roten Kreuz für die Sanitätsabsicherung.

Auch dank ihrer tatkräftigen Unterstützung konnten die "Lausbuben" und natürlich die zahlreichen "Lausmädchen" Gottes wieder einmal beweisen, dass sie außerhalb des Gottesdienstes eine gute Figur machen. Beide Siegerteams vertreten das Dekanat Haßberge beim Diözesanturnier am 24. Februar in Marktheidenfeld.

Bleibt am Schluss nur noch eine Frage: Wer bekam am Samstag eigentlich den bei Ministrantenturnieren üblichen Fanpokal und warum? Die Anhänger aus Zeil machte das Rennen. "Die waren sehr ausdauernd, hatten kreative Sprüche auf Lager und bildeten einfach eine tolle Gemeinschaft", begründete Matthias Vetter die Entscheidung aller teilnehmenden Mannschaften