Die Kirchweih dauert noch bis Montag (Abschluss mit Kesselfleischessen am Festplatz). Höhepunkt dürfte wieder der verkaufsoffene Kirchweihmarkt am Sonntag werden. Am Samstag zogen als Premiere Kirchweihmusikanten durch die Stadt und spielten vor bzw. in mehreren Gasthäusern auf.

Nach dem Platzkonzert des Blasorchesters am Donnerstag auf dem Marktplatz war der Kirchweihtanz am Freitagabend mit der "Kapelle" und ihren Oldies ein echter Knaller. Besonders für zehn Leute im Saal: Die Teilnehmer an der ersten Stadtmeisterschaft im Bratwurstessen.

Die Herausforderung: Drei fränkische Bratwürste, 300 Gramm Sauerkraut, ein kleines Bier und eine Scheibe Brot mussten möglichst schnell verzehrt (besser: verschlungen) werden, wie Moderator Hannes Rennebohm bei der Bekanntgabe der Regeln informiert.

Als Hilfsmittel waren nur Messer und Gabel erlaubt, kein Zweitgebiss oder so, obwohl eine Zahnärztin teilnahm. Es gab aber auch Mitesser, die nicht einmal Messer und Gabel benötigten. Barbaren halt. Dennoch kam es zu Disqualifikationen, da Speisen oder Getränke an Mitstreiter bzw. Mitesser verteilt wurden. Erlaubt indes war das Eintauchen der Brotscheibe ins Bier.

Eberner Bratwurstkönig wurde Christoph Huth vor Seppi Weiß, Marcel Leibold und Kristina Ziegler. Auf den weiteren Plätzen folgten: Tobias Jüttner, Oswald Wimbeck. Lukas Geuß, Simon Bayerdorfer, Sebastian Markert Josi May und Gummi Günther.

Am Samstagnachmittag gab's eine Premiere, die von der Zweiten Vorsitzenden des Sport- und Kulturvereins, Gaby Pfeufer, initiiert worden war: Kirchweihmusikanten marschierten durchs Stadtgebiet und spielten vor den Gasthäusern auf. Die Blasmusiker, die in dieser Besetzung noch nie zusammen gespielt hatten, wagten nach wenigen Proben dieses Unterfangen und fingen dazu ganz oben an - im Freibad. Am Losberg ging's also los quer durch die Stadt.