Brandschutzerziehung muss schon vom Kindesalter und von den Kindergärten über die Schulen auf den Weg gebracht werden. In den letzten Wochen lernten die Kinder viel über Feuer und die Aufgaben der Feuerwehr. Zum Abschluss gab es sogar einen "Brandeinsatz" der Feuerwehr Kirchlauter im Kindergarten der "Villa Kunterbunt", bei dem auch eine Räumungsübung durchgeführt wurde.

Auch für die Erzieherinnen gab es im Vorfeld viele Informationen zur Brandschutzverordnung in Kindertageseinrichtungen, angefangen vom Daueraushang eines Alarmplans über die Regelungen für Mitarbeitende mit besonderen Brandschutzaufgaben. Das begann mit dem Wissen, wo Feuerlöscher hängen und wie man sie bedient bis hin zum Festlegen der offiziellen Fluchtwege aus dem Gruppenräumen oder dem Turnraum im Obergeschoss. Aber auch für die Mädchen und Buben war die Auseinandersetzung mit dem Feuer und der Feuerwehr ganz wichtig.

Dass das im Kindergarten Kirchlauter vorbereitet worden war, spürte man bei dem "simulierten Notfalleinsatz" schon beim Ertönen der Sirenen im Haus. Die Kinder waren auf so etwas vorbereitet, hatten keine Angst. Sie verließen mit ihren Gruppenleiterinnen geordnet ihre Räume und versammelten sich ebenso geordnet vor dem Haus. Dass dann die Feuerwehr erschien und die Atemschutzträger ihre Masken aufhatten, verunsicherte die Kleinen nicht. Die EInsatzkräfte "suchten" im Haus nach einem weiteren Kind im Turnraum im Obergeschoss und brachten es nach unten.

Kommandant Dennis Ducke erläuterte den Kindern nach dem Einsatz die Arbeit der Feuerwehrleute mit dem Aufbau einer Schlauchleitung zum Löschen und dem Vorgehen der Atemschutzträger. Vor Ort war auch eine Elektrofirma. Dabei wurde festgestellt, dass der Kindergarten in Kirchlauter schon auf einem guten Stand ist. gg