Die Vorsitzende des Zweckverbandes, Bürgermeisterin Gertrud Bühl (Freie Wähler), begrüßte die Verbandsräte am Dorfplatz in Lauter. Für künftige Entscheidungen sei es doch sinnvoll, die einzelnen Versorgungseinrichtungen einmal gesehen zu haben, meinte sie.

Am Hochbehälter in Lauter erläuterte der Geschäftsführer Rupert Göller die Funktionsweise eines Hochbehälters und des dazugehörigen Versorgungsnetzes. Besonders beeindruckt waren die Verbandsräte von den kürzlich neu ausgekleideten Wasserkammern.

Sauberkeit wird gelobt

Um die Funktionsweise eines Ortszählerschachtes ging es bei Leppelsdorf, dann standen der Hochbehälter bei Rudendorf und danach die alten wie die beiden neuen Brunnen bei Kottendorf auf dem Programm. Rupert Göller informierte eingehend über die Brunnenbauwerke, das dazugehörige Schutzgebiet und die Trinkwasserqualität der Veitensteingruppe. Weitere Stationen waren der Erdbehälter bei Pettstadt und der Hochbehälter bei Kirchlauter. Die Teilnehmer waren beeindruckt von der guten Ausstattung der Versorgungsanlagen und lobten ausdrücklich deren Sauberkeit. Zum Abschluss spendierte die Bürgermeisterin eine Brotzeit. Sie dankte allen Verbandsräten für ihr Interesse und dem Personal des Zweckverbandes für die vorbildliche Arbeit.

Der Zweckverband Veitensteingruppe verkauft jährlich über 200 000 Kubikmeter Trinkwasser. Er versorgt 1490 Anschlüsse und darüber 5019 Einwohner in den Gemeinden Kirchlauter, Breitbrunn, Lauter, Ebelsbach, Rentweinsdorf und den Städten Königsberg und Baunach. Das Wasser kommt aus den Kottendorfer Brunnen und besticht durch sehr niedrige Nitratwerte von 36,37 Milligramm pro Liter. Der pH-Wert liebt bei 7,3, der Uranwert bei 0,004 Milligramm pro Liter.

Ackerland konnte in Grünland umgewandelt werden

Die Zweckverbandsvorsitzende und der Geschäftsführer betonten den Wert der Schutzgebiete. In enger Zusammenarbeit mit den Landwirten sei es gelungen, dass die früheren Ackerflächen in der Schutzzone II durch den Zweckverband aufgekauft und komplett in Grünland umgewandelt wurden. Jedoch müsse auch außerhalb der Schutzgebiete bei allen Entscheidungen der Schutz des Trinkwassers an vorderster Stelle stehen, so die Bürgermeisterin. Wasserschutz müsse eine elementare Bedeutung haben.