Bürgermeister Matthias Schneider (CSU) hatte dem Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag mitgeteilt, dass die Regierung einen Vollausbau nur fördere, wenn Kanäle und Wasserleitungen mindestens 25 Jahre lang nicht saniert werden müssten. Elmar Dusold vom Planungsbüro berichtete, der Kanal in der Dampfacher Straße und in der Mühlenstraße sei extrem überlastet. Um das abzubauen, könne mittels Trennbauwerk das Stauwasser durch den Kanal in der Thereser Straße zum Regenrückhaltebecken geleitet werden (Kosten: 248 000 Euro).

Schneider schlug vor, das Vorhaben zurückzustellen, man will es ab 2016 angehen. In der Zwischenzeit sollen die Förderrichtlinien überarbeitet werden. Der Gemeinderat stimmte zu. Die größten Straßenschäden im Bereich der Kirche sollen notdürftig beseitigt werden.

Einfachste Lösung

Die Gärten entlang der Dampfacher Straße in Horhausen zu Baugrundstücken umzuwandeln, ist laut Bürgermeister Schneider die einfachste Art der Baulandgewinnung. Die Diskussion zu dem Thema hatte Karl Matzke angestoßen, der auf seinen drei Gartengrundstücken ein Wohnhaus errichten will. Beschlossen wurde, die Umwandlung der Gärten zu Bauplätzen zu unterstützen und nach Rücksprache mit den Eigentümern das Baugebiet zu entwickeln. Der Antrag Matzkes wurde zurückgestellt.

Mehr als 50 000 Euro werden nicht "verzockt"

Die Gemeinde Theres wird sich mit höchstens 50 000 Euro an der "Bürgerwindpark Sailershäuser Wald GmbH & Co.KG" beteiligen. Dies beschloss der Gemeinderat. Bürgermeister Schneider sagte, die Gemeinde könne sich entweder als Kommanditist mit Stimmrecht an der Gesellschaft oder über die Bürgerenergiegenossenschaft an den zehn Windrädern beteiligen. Da aber weder der Gesellschaftervertrag noch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung vorlägen und auch die Höhe der Beteiligung an der Co.KG noch nicht feststehe, sei eine Entscheidung schwierig. "Ich bin der Meinung, dass wir ein Zeichen setzen, aber nicht mehr als 50 000 Euro einsetzen sollten", so Schneider.

Weitere Themen

Zugestimmt wurde auch der Beschaffung eines Holzhäckselgeräts, das den Gemeinden Theres, Wonfurt und Gädheim gemeinsam zur Verfügung stehen soll. Die 26 061 Euro teilen sich die Gemeinden. Das Gerät lässt sich wie ein Anhängers an jedes Auto anhängen.

Zum Breitbandausbau berichtete der Bürgermeister, dass der Gemeinde mittlerweile das Startgeld von 5000 Euro bewilligt worden sei. Enttäuscht zeigte er sich von Untertheres in Sachen Turnhallenneubau in Obertheres. "Wir haben in den letzten drei Jahren gut daran gearbeitet, damit die Gräben kleiner werden, und ich hatte ein gutes Gefühl, dass der Zusammenhalt unter den Gemeindeteilen besser geworden ist. Doch nach der Bürgerversammlung war ich enttäuscht und frustriert."